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Big Data: Anwendung, Datenschutz und Technologie

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Big Data: Wie hilft SAP Unternehmen bei der Verwaltung großer Datenmengen?

SAP IQ eignet sich als spaltenorientiertes Datenbanksystem für die Analyse von Big Data. Dabei ist es günstiger als die In-Memory-Lösung SAP HANA.

Big Data ist derzeit einer der wichtigsten Trends in der IT. Das Phänomen großer Datenmengen hat es aber immer...

schon gegeben. Die Definition hiervor wurde aber im Laufe der Zeit mit zunehmender Rechenleistung angepasst. Wenn wir heute über große Datenmengen sprechen, geht es um Datensätze im Petabyte-Bereich (eine Millionen Gigabyte).

SAP setzt bei der Bewältigung großer Datenmengen vor allem auf die In-Memory-Datenbank SAP HANA. Diese verarbeitet die Daten direkt im Arbeitsspeicher (RAM) des Servers und nicht auf externen Festplatten oder Flash-Speichern. Folge ist der schnellere Zugriff auf die Daten, da diese nicht mehr neu geladen oder zurückgeschrieben werden müssen. SAP HANA lädt beim Starten der Datenbank den gesamten Datenbestand von der Festplatte in den Speicher (nicht nur den Cache), damit bei laufendem Betrieb keine Daten nachgeladen werden müssen. Das vereinfacht die Zugriffsalgorithmen und erhöht die Leistung der Anwendung.

In den letzten Jahren setzen immer mehr Unternehmen auf den Ansatz von SAP. Eine Datenmenge von einem Terabyte erscheint heutzutage nicht mehr groß. Auch wenn es technisch möglich ist (Petabyte-Cluster für SAP HANA), rechtfertigen die wenigsten Anwendungsszenarien die Kosten für das Vorhalten von Datenmengen im Petabyte-Bereich im RAM von HANA-Systemen.

SAP IQ als Alternative zu HANA

Die Big-Data-Strategie von SAP konzentriert sich auf SAP HANA. Geht es aber um die Verwaltung und Analyse richtig großer Datenmengen, verlagert das Unternehmen den Betrieb auf SAP Sybase IQ (zuletzt in SAP IQ umbenannt) oder Hadoop-Cluster (über Hive) - beide Technologien dienen dem Speichern und Analysieren großer Datenmengen und sind deutlich kostengünstiger. In diesem Fall scheint es, als lägen die Daten auf HANA, tatsächlich sind sie aber auf SAP IQ- oder Hive-Systemen gespeichert.

SAP IQ eignet sich als relationales spaltenorientiertes Datenbanksystem auch unabhängig von HANA für die Analyse großer Datenmengen für Business Intelligence (BI), Data Warehousing und das Erstellen von Berichten. Das System lädt und indiziert Daten in hoher Geschwindigkeit, bietet unmittelbaren Zugriff auf strukturierte Daten (zum Beispiel Datensätze) und unstrukturierte Daten (wie E-Mails, Dokumente und Multimedia-Dateien) sowie eine detaillierte Datenanalyse.

Die Strategie, Big Data auf speziell für die Analyse optimierte Datenbanken zu verwalten, verspricht Unternehmen eine Balance zwischen Geschwindigkeit und Kosten. Sie sollten daher immer auf dem neuesten Stand bleiben, um hier ein effektives Gleichgewicht zu erreichen.

Artikel wurde zuletzt im Mai 2014 aktualisiert

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