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Herausforderungen beim Einsatz von Oracle-Anwendungen in der AWS-Cloud

Einige Firmen möchten Oracle-Anwendungen in einer AWS-Umgebung einsetzen. Doch welche Oracle-Produkte eignen sich für den Einsatz in der AWS-Cloud?

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Datenbanksysteme

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Es gibt Organisationen, die ihre Oracle-Anwendungen in der AWS-Cloud einsetzen möchten, um ihre Gesamtleistung zu verbessern. Doch welche Oracle-Produkte unterstützt AWS und wie kompliziert ist die Migration?

Enterprise Computing ist häufig auf hochentwickelte Software angewiesen, darunter Datenbank-Anwendungen, Performance-Management-Systeme, CRM-Systeme und andere Technologien, die typischerweise in einem Data Center betrieben werden. Da immer mehr Unternehmen für den Betrieb ihrer IT-Ressoucen nach Cloud-Angeboten Ausschau halten, integrieren Anbieter ihre Produkte in die Public Cloud, darunter Oracle und Amazon Web Services (AWS).

Zwar ist es möglich, Oracle-Anwendungen in einer AWS-Umgebung einzusetzen, doch nicht alle Produkte werden dabei unterstützt. Zudem ist der Einsatz nicht immer schnell und einfach umzusetzen. Oracle unterstützt derzeit vollständig den Einsatz von Oracle-Datenbanken und Oracle Linux auf AWS EC2-Instances. Außerdem unterstützt das Unternehmen den Betrieb einer Reihe von Enterprise-Anwendungen, einschließlich PeopleSoft Enterprise, Siebel CRM, Oracle Enterprise Manager und Fusion Middleware, auf Basis von EC2-Instances – wenn diese virtuelle Maschinen von Oracle unterstützen.

Die Anwendungen können entweder direkt auf EC2-Instances oder als Amazon Machine Images (AMIs) eingesetzt werden. AMIs sind virtuelle Appliances, die für die jeweilige Anwendung vorinstalliert und vorkonfiguriert sind. Zu beachten ist, dass beide Methoden unterschiedlich für Unternehmen zu handhaben sind.

Angenommen ein Unternehmen setzt Oracle-Datenbanken auf AWS EC2-Instances ein. Die Firma ist in diesem Fall für alle Aspekte des Einsatzes verantwortlich, einschließlich des richtigen Mixes von EC2-Clustern, Load Balacing, Konfiguration, Storage und anderer AWS-Ressourcen, um die Leistungs- und Belastbarkeitsanforderungen abzudecken. Im Vergleich dazu können AMIs den Installationsprozess in AWS deutlich vereinfachen. Allerdings muss auch hier die IT-Abteilung ausreichend Leistung und Belastbarkeit gewährleisten.

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Die Auswahl einer EC2-Instance für Oracle-Datenbanken kann verwirrend sein, da es viele verschiedene EC2-Instance-Typen gibt – jeweils mit unterschiedlich viel Arbeitsspeicher, virtuellen CPU (vCPU) -Kernen und Solid-State-Festplattenspeicher. In der Regel sollte man eine Instance wählen, die vier oder mehr vCPUs und mindestens 15 GB Arbeitsspeicher bietet, wie zum Beispiel eine m3.xlarge Instance.

Zusätzlicher Speicher ermöglicht besseres Caching und bessere Arbeitsvoraussetzungen für die Datenbank, so dass Unternehmen auch m3.2xlarge oder c3.4xlarge Instances in Betracht ziehen sollten. Die monatlichen Kosten und Leistungsfähigkeiten variieren je nach EC2 Instance-Typ. Es gibt mindestens 12 potenziell geeignete Instance-Typen, so dass man die Ressourcen sorgfältig prüfen sollte, bevor eine Entscheidung fällt.

Man sollte immer beachten, dass der Einsatz von Oracle-Anwendungen innerhalb von AWS den Service und Support erschweren kann. Zum Beispiel unterstützt Oracle zwar seine Applikationen, aber das Unternehmen kann keinen Support für AWS-Produkte wie Amazon EC2, Amazon Relational Database Service und Amazon S3 gewährleisten. Das bedeutet, dass Infrastrukturprobleme dem AWS-Support gemeldet werden müssen. Schließlich benötigt ein Unternehmen sowohl einen Support-Vertrag mit Oracle als auch mit AWS, um sicherzustellen, dass keine Probleme auftreten.

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Artikel wurde zuletzt im April 2016 aktualisiert

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