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Kann Microsoft mit OneDrive for Business die Schatten-IT beseitigen?

Microsoft bewirbt OneDrive for Business als konforme Alternative zu anderen Filesharing-Diensten. Doch kommt die beworbene Botschaft auch an?

Dieser Artikel behandelt

Collaboration-Software

Microsoft bewirbt seinen Speicher- und Filesharing-Service OneDrive for Business als konforme Alternative zu Angeboten...

wie Google Drive und Dropbox. Doch kommt diese Botschaft auch bei den Unternehmen an?

Das Problem bei OneDrive for Business ist, dass Microsoft damit zu viele Dinge gleichzeitig anbieten möchte. Es konkurriert mit ähnlichen Diensten von Dropbox, Google und anderen Cloud-basierten Speicherdiensten – doch eigentlich sollte es nicht in diesem Marktbereich konkurrieren. Microsoft ist schlecht darin, einige seiner Produkte zu bewerben und zu vermarkten. Die Wahrheit ist, dass OneDrive genutzt werden sollte (und zum Teil auch genutzt wird), um Kunden vom Umstieg auf Office 365 zu überzeugen.

Microsoft ist mittlerweile an dem Punkt angekommen, dass es versucht, seine Kunden auch davon  zu überzeugen. Allerdings erst nachdem es OneDrive in der Vergangenheit anders dargestellt hat. Der größte Nachteil von OneDrive ist, dass es weiterhin ein altes Speicher-Paradigma verfolgt.

Microsoft versucht seit der erste Version von SharePoint, die Vorstellung in Unternehmen zu ändern, wie diese Inhalte kollaborativ verwalten können, und hat damit auch Fortschritte erzielt. OneDrive wurde so positioniert, dass es die gleiche Idee verfolgt, doch das ist nicht passiert. Stattdessen nutzen die Anwender die Speichertechnologie auf konventionelle Art.

OneDrive ermöglicht das Teilen von Dateien auf eine günstige und effiziente Weise. Dabei hat es die tolle Eigenschaft, die alle Cloud-Storage Angebote bieten: Inhalte auf allen genutzten Geräten zur Verfügung zu stellen. Ein tolles Feature für die Zusammenarbeit in Unternehmen, doch es manifestiert auch schlechte Gewohnheiten, da es von Anfang falsch beworben wurde und Anwender die wahren Content-Management-Funktionen von OneDrive for Business nicht erkannt haben. Ein Nachteil, den Microsoft in Zukunft beseitigen muss.

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Artikel wurde zuletzt im Mai 2016 aktualisiert

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