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Was Administratoren vor einem Upgrade auf Exchange 2013 wissen müssen

Wenn Sie die Migration von Exchange 2007 auf Exchange 2013 in Erwägung ziehen, sollten Sie ausgiebig planen sowie Service Packs berücksichtigen.

Dieser Artikel behandelt

Exchange-Management

Unser Unternehmen setzt aktuell Exchange 2007 SP2 ein und plant in diesem Jahr auf Exchange 2013 zu aktualisieren....

Spätestens bis nächstes Jahr sollen alle Exchange-Server die neue Version nutzen. Was müssen wir bei der Migration von Exchange 2007 auf 2013 beachten?

Die Migration von Exchange 2007 auf Exchange 2013 ist ein großer Sprung. Mit Exchange 2013 SP1 ist es problemlos möglich zu Exchange 2013 zu migrieren, wenn man vorher Exchange 2007 oder 2010 verwendet hat. Es gibt viele Facetten bei der Migration, die sie berücksichtigen müssen. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Punkte, die Sie für die Migration berücksichtigen sollten.

Active Directory

Ihr globaler Katalog, Schema Master und mindestens ein Domain Controller (DC) innerhalb des Active Directorys muss mit Windows 2003 SP1 oder höher installiert sein. Eigentlich macht eine Migration zu Exchange 2013 erst dann Sinn, wenn im Unternehmen mindestens Server mit Windows Server 2012 oder Windows Server 2012 R2 im Einsatz sind. Die Funktionsebenen für Domäne und Gesamtstruktur müssen sich im Windows Server 2003-Modus befinden - besser auf dem Modus für Windows Server 2012/2012 R2. Allerdings müssen Sie hier auch die entsprechenden Betriebssysteme auf den Servern einsetzen. Sie können keinen Betriebsmodus für Windows Server 2012 einstellen und noch Domain Controller mit Windows Server 2008 R2 einsetzen.

Wenn Sie Ihre DCs aktualisieren wollen, sollten Sie das als Teil der Aktualisierung auf Exchange 2013 von Exchange 2007 vornehmen. Hier bietet es sich an,  zuerst die Domain Controller zu aktualisieren, am besten vor der Migration zu Exchange 2013.  Das Hinzufügen, Entfernen oder neu konfigurieren von DCs während einer Exchange-Migration kann zu unvorhersehbaren Problemen mit Exchange führen. Stellen Sie in jedem Fall sicher, dass Ihre DC möglichst stabil laufen, wenn Sie zu Exchange 2013 migrieren. Wie frühere Versionen von Exchange, erweitert auch Exchange 2013 das Schema. Achten Sie darauf, genügend Zeit für die Replikation der Schema-Updates einzuplanen. Sie können das Schema zuerst auf Exchange 2013 und später Ihre Exchange-Server aktualisieren.

Exchange-Server

Microsoft empfiehlt, dass vor der Migration Exchange 2007 SP2 auf SP3 mit Rollup 13 aktualisiert wird. Erst dadurch sind die Quellserver kompatibel mit Exchange 2007 und lassen eine problemlose Migration zu. Wollen Sie von Exchange 2010 zu 2013 migrieren, benötigen Sie Exchange 2010 SP3. Zusätzlich sollten Sie auf den Servern noch das Update Rollup 6 für Exchange 2010 SP3 installieren. Das ist zwar keine Voraussetzung für die Migration zu Exchange 2013, wird aber empfohlen. Mehr zu den Updates finden Sie hier:

Exchange 2013-Server sollten auf Windows Server 2008 R2 mit SP1 oder höher laufen, am besten mit Windows Server 2012 /2012 R2. Bevor Sie Exchange 2013 auf Servern mit Windows Server 2012 R2 installieren können, brauchen Sie das SP1 für Exchange 2013. Mit diesem können Sie direkt Exchange installieren, Sie müssen nicht erst Exchange 2013 installieren und dann auf SP1 aktualisieren.

Ohne das SP1 lässt sich Exchange 2013 nur auf Servern mit Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 installieren. Das SP1 für Exchange 2013 wird allerdings für die Migration ohnehin empfohlen. Es gibt eine Reihe von Änderungen an der Architektur in Exchange 2013. Diese sollten Sie gut einplanen. Im Microsoft TechNet finden Sie entsprechende Hinweise. Bevor Sie zu Exchange 2013 migrieren, sollten Sie daher in einer Testumgebung erst die Auswirkungen überprüfen.

Migrationsprozess

Durch das Lesen von Artikeln und Blog-Beiträgen lernen Sie am besten, wie sie die Migration ausführen. Daraus lässt sich auch ein eigener Prozess entwickeln. Zusätzlich können Sie den Exchange 2013 Bereitstellungs-Assistent verwenden. Der Assistent bietet die erforderliche Dokumentation, um eine erfolgreiche Migration zu planen. Bevor Sie das Tool ausführen, müssen Sie aber einige Fragen zur Umgebung Ihrer Firma beantworten.

Hilfreiche Ressourcen

Sie sollten auch die folgenden Ressourcen nutzen, um Ihre Migration zu planen und optimal auszuführen:

Über den Autor:

Richard Luckett ist Berater und Trainer für Unified Communications. Er ist seit über 15 Jahren zertifizierter Microsoft-Trainer und erhielt den Exchange MVP Award 2006, 2007 und 2008. Er beschäftigt sich zudem mit der Integration von Exchange Server und Lync Server. Er leitet das Microsoft-Training beim Beratungshaus LITSG.

Artikel wurde zuletzt im Juli 2014 aktualisiert

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