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Was ist der Unterschied zwischen ECM und WCM?

Vergleicht man Enterprise Content Management (ECM) und Web Content Management (WCM) zeigen sich einige Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede.

Im digitalen Zeitalter gibt es deutliche Unterschiede zwischen Enterprise Content Management (ECM) und Web Content Management (WCM). Einerseits sind sie beide für das Management von Inhalten konzipiert. Andererseits sind sie für unterschiedliche Geschäftszwecke optimiert.

Beim Vergleich von ECM mit WCM zeigt sich, das ECM unstrukturierte Informationen verwaltet, typischerweise Geschäftsdokumente innerhalb eines Unternehmens. Im Kern ist ECM ein gemeinsam genutztes Repository, ein elektronisches Dateisystem, das für den täglichen Geschäftsbetrieb konzipiert wurde. Der Schwerpunkt eines ECM liegt auf der Produktion von Content.

Die Bereitstellung der Inhalte im ECM-System erfolgt über Anwendungen, zum Beispiel Desktop-Tools und Viewer, die auf das Repository zugreifen. Die Zielgruppe sind Personen, die innerhalb einer Unternehmens-Firewall arbeiten, sowie vordefinierte Partner, die über ein erweitertes Unternehmen miteinander verbunden sind.

ECM speichert digitale Dateien in verschachtelten Ordnern und sichert sie mit hierarchischen Zugriffskontrolllisten. ECM verfügt über wesentliche Bibliotheksdienste, die es authentifizierten Benutzern ermöglichen, Dateien im Repository abzulegen und aus dem Repository heraus zu nehmen, andere über Dateifreigabekonflikte zu informieren und Methoden zu deren Lösung bereitzustellen. Häufig werden Workflow- und Kategorisierungsfunktionen unterstützt.

WCM steuert das digitale Erlebnis

WCM verwaltet demgegenüber verschiedene Arten von digitalen Inhalten – Content Snippets, Bilder und Rich Media, zusätzlich zu herkömmlichen Geschäftsdokumenten. Wie ECM umfasst es Bibliotheksdienste, Workflow-, Sicherheits- und Freigabefunktionen für die Erstellung von Inhalten. Im Gegensatz zu ECM ist WCM nach außen orientiert und unterstützt die Bereitstellung von Content für den Kundenkontakt.

WCM bietet zahlreiche Funktionen zur Bereitstellung von Inhalten, um digitale Erlebnisse zu gestalten und zu kanalisieren. Ursprünglich für Desktop-Webbrowser gedacht, ist WCM heute aber auch flexibel für die Unterstützung von Smartphones und Tablets einsetzbar. Eine Vielzahl von digitalen Geräten der nächsten Generation benötigen ebenfalls von WCM-Systemen Unterstützung. Die speziellen Funktionen ändern sich ständig und WCM verwandelt sich mittlerweile in eine allgemeinere Kategorie: Digital Experience Management (DXM).

Mit Blick auf die Zukunft von ECM versus WCM, wird WCM eine Reihe von Microservices und APIs unterstützen, um verwaltete Inhalte zu intuitiven, aufgabenorientierten und immer intelligenteren digitalen Erlebnissen zu verschmelzen.

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Artikel wurde zuletzt im Oktober 2017 aktualisiert

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