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Wie SAP Cash Management Finanzplanern bei der Buchhaltung helfen kann

SAP Cash Management ist eine Teilkomponente von SAP Financial Supply Chain Management. Sie kann bei der Überwachung der Kapitalströme helfen.

Finanzplaner können einen großen Nutzen aus Tools ziehen, die ihnen helfen, ihre Kapitalzuflüsse und Kapitalabwanderungen...

zu planen. SAP Cash Management ist ein solches Tool. Die Teilkomponente von SAP Financial Supply Chain Management spiegelt in erster Linie die Finanzwerte wider, die im Zusammenhang mit den Geschäftsprozessen Procure-to-Pay, also dem Beschaffungszyklus, und Order-to-Cash, also dem Vertriebszyklus, stehen.

SAP Cash Management bietet zwei Berichte:

  • Tagesfinanzstatus
  • Liquiditätsvorschau

Der Tagesfinanzstatus spiegelt kurzfristige Zahlungsströme eines Unternehmens wider, während die Liquiditätsvorschau langfristige Zahlungsströme voraussagt.

Wenn man SAP Cash Management unter die Lupe nimmt, sollte man einen Blick darauf werfen, wie das System die beiden Reports in Procure-to-Pay und Order-to-Cash aktualisiert, indem es das Betriebskapital evaluiert. Das Betriebskapital umfasst in seiner einfachsten Form aktuelle Vermögenswerte abzüglich aktueller Verbindlichkeiten. Aktuelle Vermögenswerte werden im Geschäftsprozess Order-to-Cash dargestellt, während sich aktuelle Verbindlichkeiten im Geschäftsprozess Procure-to-Pay widerspiegeln.

Procure-to-Pay: Innerhalb dieses Geschäftsprozesses berücksichtigt das System spezifische Beschaffungselemente, wie zum Beispiel Bestellanforderungen, Bestellungen und Lieferpläne, um die Kapitalabwanderung schätzen zu können. Allerdings bucht das System die Zahlungsverpflichtungen des Lieferanten nicht, wenn der Lieferant Materialien oder Services geliefert hat, sondern wenn der Lieferant die Rechnung zur Zahlung versendet. Vereinbarte Zahlungsbedingungen zwischen der Firma und dem Lieferanten werden ebenfalls berücksichtigt.

Order-to-Cash: In diesem Geschäftsprozess aktualisiert das System den Finanzstatus des Kapitalzuflusses nicht, wenn das Unternehmen ein Produkt oder Services ausliefert, sondern wenn es diese dem Kunden in Rechnung stellt. Auch hier berücksichtigt das System vereinbarte Zahlungsbedingungen.

Es ist möglich, Lieferanten und Kunden weitergehend zu trennen, basierend auf individuellen Geschäftsanforderungen. Zum Beispiel kann es bei einem ausländischen Lieferanten der Fall sein, dass ein Unternehmen erst die Rechnung erfassen und Verbindlichkeiten berücksichtigen muss, bevor es die Waren erhält. In ähnlicher Weise kann ein Unternehmen Kunden als hochriskant kennzeichnen, die mit Zahlungen ausstehen, und diese von risikoarmen Gruppen abgrenzen, um mehr Vertrauen in den Kapitalbestand zu erhalten.

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Artikel wurde zuletzt im März 2016 aktualisiert

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