Definition

Master Data Management (MDM) - Stammdaten-Management

Master Data Management (deutsch: Stammdaten-Management oder Stammdatenverwaltung) soll die Konsistenz der Datenbestände großer Organisationen sicherstellen. Alle kritischen Daten – häufig aus verschiedenen Datenbanken – werden mit einer zentralen Referenzdatei verlinkt, dem sogenannten Master File.

Richtig implementiert, kann MDM den Datenaustausch zwischen Mitarbeitern und Abteilungen erheblich rationalisieren. Außerdem erleichtert es den Einsatz heterogener Systemarchitekturen, Plattformen und Anwendungen.

Die Vorteile des MDM-Paradigmas steigern sich mit Anzahl und Vielfalt der Fachabteilungen, Mitarbeiterrollen und IT-Anwendungen. Daher bietet MDM potentiell eher Vorteile für große und komplexe Unternehmen als für kleine, mittlere Organisationen oder solche mit einfacheren Strukturen. Wenn Unternehmen fusionieren, kann MDM Probleme minimieren und die Effizienz der neuen, größeren Organisation optimieren.

Damit MDM richtig funktioniert, müssen alle Mitarbeiter und Abteilungen lernen, wie Daten zu formatieren, speichern und abzurufen sind. Häufige, koordinierte Updates der Stammdaten-Datei sind ebenfalls unerlässlich.

Diese Definition wurde zuletzt im November 2010 aktualisiert

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