Definition

SAP HANA

Diese Definition ist Teil unseres Essential Guides: SAP HANA: Die In-Memory-Lösung von SAP verstehen und nutzen

SAP HANA ist eine Data-Warehouse-Appliance für die Verarbeitung großer Mengen operationaler und transaktionaler Daten in Echtzeit. HANA verwendet In-Memory-Analytics. Dabei werden die Daten nicht von einer Festplatte oder Flash-Storage, sondern aus dem Random Access Memory (RAM) abgefragt.

Eine HANA Appliance nutzt einen SAP Sybase Replication Server für das Kopieren und Synchronisieren der Daten aus einem SAP Data Warehouse oder einer Enterprise-Resource-Planning- (ERP-) Anwendung in Echtzeit. Durch den parallele Betrieb von Verarbeitung und Verwendung einer SAP-ERP-Anwendung erlaubt HANA Geschäftskunden die Abfrage großer Datenmengen in Echtzeit, ohne auf geplante Reports warten zu müssen.

HANA unterstützt Industriestandards, wie zum Beispiel Structured Query Language (SQL) und Multi-Dimensional eXpressions (MDX). Es enthält außerdem Programmier-Komponenten, die es der IT-Abteilung eines Unternehmens ermöglichen, eigene Anwendungen aus Basis von HANA zu entwickeln und zu nutzen. Nach Angaben von SAP besitzt HANA die Fähigkeit, 500 Milliarden Point-of-Sale- (POS-) Datensätze in Sekunden zu scannen. SAP HANA leitet sich ursprünglich von SAP High Performance Analytic Appliance ab, ist aber kein Akronym mehr.

SAP-Vorstandsmitglied Vishal Sikka erklärt, welche Bedeutung SAP HANA hat.

 

Artikel wurde zuletzt im Januar 2014 aktualisiert

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