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AWS Kosten-Management-Tools von Amazon und Drittanbietern im Überblick

Nutzen Firmen Amazon Web Services (AWS), müssen sie regelmäßig die Kosten für das Management der Cloud-Services prüfen. Diese Tools helfen dabei.

Die Kostenüberwachung fällt in der Cloud als Aufgabe immer Anwendern beziehungsweise beteiligten Akteuren zu. Dazu zählen Datenanalysten, Finanz- und IT-Manager, CIOs sowie in einigen Fällen CFOs.

Alle beteiligten Abteilungen und Teams wollen dabei ein Kosten-Management-Tool, das einfach zu nutzen ist und ein Dashboard bietet, mit dem sich übersichtliche, anpassbare Finanzberichte erstellen lassen. Die Fähigkeit,Warnungen, Ereignisse und Transaktionsprotokolle zu empfangen, ist ebenfalls wichtig. In einigen Fällen bieten AWS Kosten-Management-Tools hierfür nicht die nötige Granularität. Tools von Drittanbietern können helfen.

Amazon Web Services (AWS) bietet mit Trusted Advisor ein Tool an, das Kunden hilft, ihre Cloud-Ausgaben zu überwachen und dadurch die Performance zu erhöhen. Gleichzeitig haben Start-ups wie Cloudyn, Cloudability und Newvem (2014 von Datapipe übernommen) den Trend erkannt und weitergehende Lösungen auf den Markt gebracht.

Viele Unternehmen haben einen grundlegenden Wandel beim Einkauf traditioneller IT und Kapazitätenplanung in Richtung Cloud Computing vollzogen. Seitdem hat sich der Markt für Kosten-Management-Tools deutlich vergrößert, wobei Anbieter wie CloudCheckr und CloudHealth Technologies ebenfalls das Spielfeld betreten haben.

In traditionellen Performance-Monitoring-Systemen spielen Kosten-Management und Optimierung keine große Rolle. Die genannten Anbieter konzentrieren sich dagegen vollkommen auf das AWS Kosten-Managment. Deren Systeme sind speziell für die AWS-Cloud entwickelt und designt wurden und bieten Kostenanalysen sowie Optimierungsempfehlungen basierend auf den aggregierten Nutzungsdaten und Metriken.

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Einige der Drittanbietertools können zum Beispiel Administratoren helfen, fundierte Entscheidungen über Amazon EC2 Reserved Instances zu fällen. Die Empfehlungen für Reserved Instances basieren dabei auf qualitativen und quantitativen Trendanalysen, die alle relevanten Daten einbeziehen und intelligente Optimierungsalgorithmen verwenden.

Wenn eine Cloud-Umgebung beispielweise zehn oder mehr Instanzen umfasst und sich immer wieder schnell ändert, sollten IT-Teams nach einem Kosten-Management-Tool eines Drittanbieters ausschau halten. Damit man das richtige Tool auswählt ist es wichtig, dass Firmen ihren Cloud Footprint und die Größe ihrer Umgebung genau kennen. Schließlich sollten sie prüfen, ob nicht AWS Cost Explorer ausreicht, um ihre Cloud-Umgebung zu kontrollieren.

Über den Autor:

Ofir Nachmani ist Berater für Business-Technologien, Blogger und Dozent. Auf seinem Blog IamOnDemand.com setzt sich Nachmani kritisch mit verschiedenen Technologien auseinander. Außerdem berät er Unternehmen beim Einstieg in neue IT-Märkte und entwickelt Marktstrategien.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2015 aktualisiert

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