FAQ: Die richtige Strategie für Mobile ERP

Suchen Sie Antworten zur richtigen Mobile-ERP- Strategie? Hier sind sie richtig. Wir beantworten FAQs zu Sicherheit und Integration von Mobilgeräten.

Dieser Artikel behandelt

SCM

Mobile ERP-Systeme sind Business-Anwendungen, die für gängige Mobilgeräte, wie zum Beispiel Smartphones und Tablets, erhältlich sind. Da Mobilgeräte beliebt im B2B- und B2C-Bereich sind, stehen eine Vielzahl von Modellen und Betriebssystemen zur Verfügung - vom iPhone und iPad bis zu Android-, BlackBerry- und Windows-Geräten.

Der größte Pluspunkt für Mobile ERP ist die Freiheit für Geschäftskunden. Produktionsdaten in Unternehmen sind nicht länger an einen PC innerhalb der eigenen vier Wände gebunden. Mitarbeiter und Anwender können theoretisch von jedem Ort der Welt arbeiten. In einer Welt des globalen Supply-Chain-Managements (SCM) bildet diese Flexibilität einen Wettbewerbsvorteil.

Wie passt ein Smartphone oder Tablet in die Produktionsumgebung?

Mobilgeräte und Apps haben bewiesen, dass sie praktisch in jedem Schritt des Produktionsprozesses nützlich sein können. Im Shop Floor können Mitarbeiter Smartphones und spezielle Mobilgeräte verwenden, um Materialien und Produkte innerhalb des Montage-Prozesses zu lokalisieren und zu scannen. Damit erhalten sie in Echtzeit einen Auftragsüberblick. Im Warenlager nutzen Mitarbeiter Mobilgeräte für die Bearbeitung und Organisation von Aufträgen beziehunsgweise den Versand. In der Logistik können LKW-Fahrer Mobilgeräte beispielsweise für die Bestätigung von Lieferungen, Lieferzeiten und den Hinweis auf Verkehrsprobleme verwenden.

Die Anwendungsfälle für Mobilgeräte sind nicht nur auf die Produktion und Auslieferung beschränkt. Vertriebsmitarbeiter können mobile ERP-System einsetzen, um Statistiken und Produktdaten während eines Kundenbesuchs zu teilen. Mobile ERP erlaubt schließlich die Echtzeit-Überwachung des Produktionsprozesses. Geschäftsführung, CEOs und Abteilungsleiter können somit ein wachsames Auge auf den Zustand ihres Unternehmens werfen, indem sie sich von jedem beliebigen Ort in das ERP-System einloggen.

Was bedeuten BYOD-Richtlinen in Unternehmen?

In der Regel beschreibt Bring your own Device (BYOD) die Verwendung persönlicher Mobilgeräte von Mitarbeitern am Arbeitsplatz. Allerdings nutzen Unternehmen, die sich für einen BYOD-Ansatz entscheiden, keine Standard-Mobilgeräte. Unter Umständen unterstützen sie Mitarbeiter aber beim Kauf eines Geräts.

Der Vorteil von BYOD ist Kostenersparnis. Mobilgeräte sind günstiger als frühere Elektronikgeräte, bilden aber immer noch eine erhebliche Investition. Die Bereitstellung des Zugriffs auf Unternehmenssoftware und Daten für die Mobilgeräte der Mitarbeiter ist ein Low-Budget-Projekt. Allerdings bedeutet BYOD auch ein gewisses Risiko und mangelnde Standardisierung kann ein erhebliches Problem für die IT-Abteilung sein, da sie unterschiedliche Plattformen und Betriebssysteme unterstützen müssen.

Schließlich gibt es noch Sicherheitsrisiken, die sich einstellen, wenn man Anwendern erlaubt, private Mobilgeräte für die Arbeit mit Unternehmensdaten zu nutzen. Viele Fachleute sind sich einige, das Unternehmen erst einen ausgereiften Mobile-Device-Management- (MDM-) Plan erarbeiten sollten, bevor sie sich für BYOD entscheiden. Die Verwendung eines eigenen Enterprise-App-Stores ist eine weitere Strategie, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter geprüfte, sichere und einheitliche Programme einsetzen.

Wie sicher ist Mobile ERP?

Wie jede Technologie ist Mobile ERP so sicher, wie die IT-Abteilung sie macht. Während es Mobile ermöglicht, von überall auf das ERP-System zuzugreifen, ist es häufig nicht notwendig, dass jeder Mitarbeiter einen solchen Zugang hat. Die Beschränkung des mobilen Zugangs für bestimmte Mitarbeiter macht das Tracken und Managen der Geräte erheblich einfacher. Schulungen für den Umgang mit Mobilgeräten sind ebenfalls wichtig. Damit werden Mitarbeiter mit der Praxis vertraut gemacht, so dass sich das Risiko von Sicherheitsproblemen minimiert. Stellen Sie sicher, dass die Schulung nicht nur von jüngeren, technik-affinen Nutzern, sondern auch allen anderen Mitarbeitern besucht und verstanden wird. Wie bei jeder neuen Technologie, müssen Unternehmen prüfen, ob ihre IT-Infrastruktur vorbereitet ist, tägliche Wartungen des mobilen ERP-Systems zu meistern.

Eines der größten Sicherheitsbedenken bei Mobile ist, ob sensible Daten, wie zum Beispiel Geschäftsgeheimnisse, Patent- oder Finanzinformationen, sicher sind, wenn ein Mobilgerät mit Zugangsberechtigung verloren geht oder in die falschen Hände gerät. Die regelmäßige Änderung des Passworts ist ein muss. Darüber hinaus sollten Unternehmen darauf vorbereit sein, wenn ein Gerät missbraucht oder gestohlen wird. Dazu gehört beispielsweise die Möglichkeit, verloren gegangene Mobilgeräte per GPS zu orten und bei Bedarf per Remote-Zugriff Daten zu löschen. Zusammenfassen lässt sich zu Mobile Security sagen: Hoffen Sie das Beste, aber sein Sie auf das schlimmste vorbereitet.

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Artikel wurde zuletzt im Januar 2014 aktualisiert

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