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Cloud-Umgebungen mit AWS-Management-Tools kontrollieren

Mit der zunehmenden Nachfrage nach AWS-Cloud-Produkten wächst auch der Bedarf für Cloud-Management-Systeme. Dieser Beitrag stellt die wichtigsten vor.

Mit der steigenden Nachfrage nach Cloud-Services wächst auch der Bedarf an Management-Systemen, die für eine bessere Kontrolle und Transparenz der Cloud-Umgebungen sorgen. Laut IDC stiegen die weltweiten Ausgaben für Cloud-Management-Software und Software as a Service (SaaS) im Jahr 2014 um 29,9 Prozent auf eine Ausgabenhöhe von 2,3 Milliarden US-Dollar.

Grundsätzlich sollten alle Cloud-Nutzer Cloud-Management- und Monitoring-Tools einsetzen. Doch AWS-Kunden (Amazon Web Services) müssen ein besonderes Augenmerk darauf richten: Angesichts der schieren Größe des AWS-Portfolios ist für Sie ein besonders proaktiver Ansatz angebracht.

„Bei Cloud Computing ist das zugrunde liegende Management immer das gleiche“, sagt Dan Sullivan, unabhängiger Berater und TechTarget Autor. „Aber bei AWS kann das Ganze noch einmal schwieriger sein, da sie so viele Dienste und so viele verschiedene Anwendungen haben.“

Für die vollständige Kontrolle über ihre Umgebungen sollten AWS-Kunden nicht nur die AWS-Konfigurationen und die Performance überwachen und verwalten, sondern auch die Kosten, die Sicherheit und die Software Development Lifecycles (SDLC), sagt Sullivan. Um jede dieser Anforderungen zu erfüllen, sind eine ganze Reihe von AWS-Management-Tools verfügbar.

Für das AWS-Performance-Management ist beispielsweise CloudWatch gedacht, ein natives AWS-Management-Tool, das Metriken für die wichtigsten AWS-Dienstprogramme überwacht – einschließlich Elastic Compute Cloud (EC2) und Amazon Redshift. Der Public-Cloud-Konzern bietet mit Cost Explorer einen Kostenrechner, der Anwendern dabei hilft, die Cloud-Kosten zu planen. Für die detailliertere Überwachung und Berichterstattung sind allerdings Tools von Drittanbietern erforderlich, wie zum Beispiel Anwendungen von Cloudability und Cloudyn.

Während etwa die AWS Management Console ein hilfreiches Werkzeug für die Verwaltung von AWS-Ressourcen ist, bieten Management-Tools von Drittanbietern mehr Granularität, ist Alex Witherspoon, Vice President of Platform Engineering bei FlightStats, einem Unternehmen, das weltweite Flugdaten bereitstellt, überzeugt.

Für Organisationen, die AWS zusammen mit anderen Cloud-Implementierungen verwenden, helfen Tools von Drittanbietern, Workloads zu verfolgen, die sich zwischen verschiedenen Cloud-Umgebungen bewegen – eine Fähigkeit, die Sie nicht unbedingt von einem AWS-Tool allein erhalten, sagt Witherspoon.

„Wir können tatsächlich die aktuellen Kosten für eine bestimmte Transaktion in einem System sehen – was es kostet, um den Service bereitzuatellen und was wir für die Transaktion verlangen“, erläutert er, und merkt an, dass sein Unternehmen ein Drittanbieter-Monitoring-Tool von New Relic verwendet. „Das gibt uns die Möglichkeit, zu entscheiden, ob wir Amazon anders verwenden oder gar nicht verwenden sollten.“

Um das AWS-Management zu optimieren, sollten Unternehmen zunächst ihre Cloud-Infrastruktur automatisieren, sagt Sullivan. Cloud-Management-Tools von Drittanbietern, wie die von RightScale und Puppet, helfen, AWS Deployments zu automatisieren.

Organisationen sollten danach streben, vollständige Transparenz und Kontrolle über ihre AWS Umgebungen zu gewinnen – auch wenn es seine Zeit dauert. Für Sandboxen und Testumgebungen ist das Management und die Überwachung weniger kritisch. Aber für AWS-Produktivumgebungen – insbesondere für diejenigen, die Nutzer replizieren möchten – sind robuste Management-Strategien und Tools ein Muss.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2015 aktualisiert

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