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Welche Mobile Prototyping Tools sich für die App-Entwicklung eignen

Die Wahl des richtigen Mobile Prototyping Tools kann viel Zeit einsparen, wenn man eine App entwickelt. Tipps für die Auswahl der richtigen Tools.

Ich habe festgestellt, dass gute Mobile Prototyping Tools dabei helfen, Hunderte Stunden an Arbeit zu sparen, wenn man eine Applikation designt. Es gibt dabei zwei Ansätze beziehungsweise Stufen für Prototyping:

  • High Resolution (hohe Auflösung): Bei diesen Konzepten steht das Aussehen der App im Mittelpunkt.
  • Low Resolution (niedrige Auflösung, Wireframes): Bei diesen Konzepten konzentriert man sich auf die Funktionalität der App.

Welchen Ansatz verwende ich? Das hängt davon ab, in welchem Entwicklungsschritt ich mich gerade befinde. Wenn ich mit dem Kernteam an verschiedenen Ideen arbeite, nutzen wir Bilder mit einer niedrigen Auflösung, um Ideen schnell zu visualisieren. Es gibt einige gute und extrem simple Tools hierfür:

  • Ein Whiteboard mit einem Marker: Gefällt einem eine Idee nicht, kann man sie leicht wegwischen.
  • Servietten: Auch wenn es ein Klischee ist, habe ich bereits einige Konzepte für Apps auf Servietten oder Papiertischdecken gezeichnet.
  • Natürlich gibt es auch viele Apps, die man für Wireframes und Mockups einsetzen kann. Dazu gehören zum Beispiel Balsamiq, Axure, Moqups (kostenlos), Penultimate von Evernote (kostenlos in der Basisversion) oder Notes in Apple iOS 9.

Nachdem wir fertig mit dem Ideenaustausch sind und uns auf die wichtigsten Kernelemente geeinigt haben, spreche ich mit dem Kunden oder Verantwortlichen im Unternehmen darüber und präsentiere die Ergebnisse.

Dabei möchte ich erreichen, dass er ein gutes Verständnis dafür bekommt, wie die App arbeiten soll. Um das zu erreichen, nutze ich Bilder und Slides in einer hohen Auflösung. Mit folgenden Tools lassen sich diese erstellen:

  • Adobe Photoshop oder Illustrator, um das Layout der App zu kreieren;
  • Keynote oder PowerPoint, um Klickaktionen in der App zu präsentieren; und
  • Adobe Flash für interaktive Apps, die Videos und andere Interaktionen anzeigen. Da dies sehr zeitaufwendig ist, nutzen wir Flash-Animationen allerdings nur für große Projekte.

Das Ziel von Prototypen ist es, dass das Design- und Entwicklerteam sowie der Kunde das gleiche Ergebnis vor Augen haben, bevor die Programmierarbeit beginnt. Während der Entwicklung arbeiten Designer und Entwickler schließlich eng zusammen, falls neue Prototyping-Feature hinzukommen.

Über den Autor:
Matthew David ist bei Kimberly-Clark für das Mobile Center of Excellence verantwortlich und kümmert sich um die Weiterentwicklung sowie Bereitstellung mobiler Anwendungen. David ist außerdem Autor mehrerer Büchern zu Mobility-Themen.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2015 aktualisiert

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