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Neue Version 4.2 von SAP Data Services und SAP Information Steward

Michael Eckert

Die SAP AG hat die Version 4.2 von SAP Data Services und SAP Information

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Steward vorgestellt. Die Software für die Echtzeitdatenverwaltung ist seit mehr als 30 Jahren im Angebot. Sie soll Unternehmen eine bessere Informationsverwaltung, die Umsetzung von Big-Data-Anforderungen sowie die Bereitstellung einfacher und benutzerfreundlicher Lösungen für effizientere Abläufe ermöglichen. Die Lösungen sind Teil eines Portfolios für das Informationsmanagement, das Funktionen für die Integration, Analyse und Nutzung von Geschäftsdaten bereitstellt.

Laut SAP können mit der neuen Version Datenqualitätsverantwortliche nun feststellen, welche finanziellen Auswirkungen eine unzureichende Datenqualität auf Bereiche wie die Informationsverwaltung, die Analyse von Big Data, Business Intelligence und Datenmigration hat. SAP Information Steward beinhaltet eine neue Funktion zur Analyse von geschäftlichen Auswirkungen, mit der die Benutzer mittels Was-wäre-wenn-Analysen für unterschiedliche Qualitätsstufen und Kosten Einsparpotenziale aufdecken und Kennzahlen zu den finanziellen Auswirkungen fehlerhafter Daten überwachen können.

SAP gibt an, dass Nutzer außerdem Schritt für Schritt durch die Entwicklung einer Lösung geleitet werden, mit der sie die Qualität ihrer Informationsressourcen bewerten und bei unzureichender Qualität Gegenmaßnahmen ergreifen können. Mithilfe von integrierten Funktionen können sie Daten analysieren und bewerten. Die Software zeigt automatisch Empfehlungen zur Verbesserung der Datenqualität an.

Da sich SAP Information Steward laut Hersteller nun auch in die Anwendung SAP Master Data Governance integrieren lässt, sollen die Nutzer die Daten unmittelbar im Anschluss an die Analyse der Datenqualität korrigieren können ohne zu einer anderen Oberfläche wechseln zu müssen.

SAP Data Services und SAP Information Steward in Version 4.2 bieten außerdem folgende Funktionen:

  • Erstellung eines Datensatzes für eine 360-Grad-Sicht auf Kunden: Über eine Oberfläche können Datenqualitätsverantwortliche durch die Konsolidierung von Dubletten einen optimalen Datensatz erstellen. Benutzerdefinierbare Survivorship-Regeln verringern den manuellen Aufwand und ermöglichen die Umsetzung eines standardisierten Governance-Prozesses.
  • Größere Wertschöpfung durch Hinzufügen von Standorten zu Adressen: SAP Data Services deckt 240 Länder ab und stellt neue Erweiterungen für die Adressbereinigung für 36 Länder und eine erweiterte Geokodierung für 20 Länder zur Verfügung. Adressen, die um Breitengrad- und Längengradinformationen ergänzt wurden, können mit geografischen und topologischen Merkmalen kombiniert werden. Dadurch sind zusätzliche Analysen und Einblicke in operative Abläufe möglich.
  • Weitere Analysemöglichkeiten für Big Data: Neben der Unterstützung für Apache Hadoop steht nun auch ein vereinfachtes Software Developer Kit (SDK) für SAP Data Services zur Verfügung, mit dem sich verschiedene neue Datenquellen auswerten lassen, unter anderem NoSQL-Datenbanken, soziale Medien und Cloud-Lösungen.

Nach dem Gartner-Bericht „Market Share Analysis: All Software Markets, Worldwide, 2012“ ist die SAP mit ihren Lösungen für Datenqualität und Datenintegration weltweiter Marktführer. Bei den allgemeinen Werkzeugen für Datenintegration und Datenqualität belegen die Waldorfer Platz 2 mit einem Prozentpunkt Abstand zum Marktführer. Bei den Datenqualitätslösungen ist die SAP mit einem weltweiten Marktanteil von 11,4 Prozent führend.


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