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Studie: Öffentliche Verwaltungen wollen verstärkt Business Intelligence (BI) nutzen

Steve Furthmüller

Das Analystenhaus Steria Mummert Consulting veröffentlichte die in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z-Institut erstellte Studie „Branchenkompass 2013 Public Services“.

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Hierfür wurden 100 Behördenleiter sowie Führungskräfte der Bereiche E-Government, Organisation und IT aus 100 deutschen Bundes-, Landes- sowie Kommunalverwaltungen mittels Computer Assisted Telephone Interview (CATI) durch das Marktforschungsinstitut forsa befragt. Gefragt wurde im Mai bis Juni 2013 nach aktuellen Herausforderungen und die geplanten Maßnahmen bis 2015, mitunter die Kosteneffizienz zu erhöhen.

Die Experten kommen zum Schluss, dass mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) sich vom Einsatz von Business-Intelligence-Tools (BI-Tools) einen deutlichen Mehrwert verspreche. Dies schließe die kommunale Ebene ein. Des Weiteren soll die Planung von Budgets und Mitarbeiter exakter erfolgen sowie Fehlkalkulationen reduziert werden.

Laut Studie erstellt jede dritte Einrichtung in der Verwaltung im öffentlichen Sektor Analysen und Berichte manuell mithilfe von Excel-Tabellen. Wirtschaftsunternehmen arbeiten dagegen mit Managementinstrumenten wie Balanced Scorecards (BSC) – einem Satz von Kennzahlen. Dadurch sei eine verlässliche Berichterstattung erschwert. Die Folge daraus zeige sich in einer ineffektiven Steuerung der Behörden.

Die Studie gibt zudem Auskunft, dass Entscheidungen in den nächsten Jahren mittels eines breiteren und verlässlicheren Datenfundaments erstellt werden sollen, um Verwaltungsmaßnahmen planbarer zu machen. Dies betreffe Beschlüsse zu Anzahl der Kindergartenplätze in einer Kommune, Größe der neuen Schule sowie der Bedarf an Mitarbeitern in den Behörden für einen zügigen Betrieb. Des Weiteren wollen die Befragten zusätzlich Geo- sowie Demografiedaten nutzen, um diese mit Bestandsdaten verknüpfen.

Neben verbesserten Investitionen mittels BI sehen die Befragten auch interne Vorteile. 93 Prozent versprechen sich schneller auf zentral verfügbare sowie qualitativ hochwertigere Daten zugreifen zu können. 80 Prozent erhoffen sich durch den Aufbau standardisierter Kennzahlensysteme mehr Effizienz, da Informationen in einem einheitlichen Format und an einem zentralen Ort vorliegen.

Als Hindernisse für die Einführung von BI-Systemen werden die Anschaffungskosten sowie der zusätzliche Aufwand gesehen.


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