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Dropbox vereint private und geschäftliche Konten

Bisher war Dropbox vor allem im Privatleben praktisch, um Fotos oder kleinere Videos mit Freunden zu teilen. Doch auch für Unternehmen ist das Angebot mittlerweile attraktiv, da es Filesharing von Office-Daten ermöglicht. Allerdings müssen die Mitarbeiter aufpassen, keine sensiblen Geschäftsinformationen über den Service zu verteilen, da das Sicherheitsrisiko zu groß ist.

Dropbox for Business

Dropbox for Business soll diese Sicherheitslücke schließen und den Service für Geschäftskunden attraktiver machen. Bereits Anfang 2013 hatte der Online-Speicherdienst mit Dropbox for Teams sein Portfolio in Richtung Enterprise-Markt erweitert. Im hauseigenen Blog wurde beispielsweise auf erweiterte Admin-Funktionen aufmerksam gemacht. Dazu zählt, dass Administratoren nachvollziehen könenn, welche Mobilgeräte zum Filesharing eingesetzt und ob Dienste von Drittanbietern verwendet werden.

Die nun angekündigte erweiterte Business-Version soll firmeninterne Workflows effizienter machen. Der zahlungspflichtige Service bietet zusätzliche Monitoring und Kontrollfunktionen. Zudem können Geschäftskunden über den Business-Account auch auf private Dropbox-Konten zugreifen. Im Dropbox-Blog heißt es dazu: „Einerseits wollen Anwender auf Arbeit auch Zugriff auf ihre privaten Daten haben. Gleichzeitig möchte die IT-Abteilung private und geschäftliche Daten voneinander trennen. Beide Bedürfnisse sind real, dennoch muss man zwischen verschiedenen Dropbox-Konten wählen.“ 

Mit dem neuen Angebot soll diese Barriere beseitigt werden. Am Beispiel der Dropbox-App zeigt der Anbieter, wie das funktioniert: Beide Dropbox-Konten lassen sich in der Smartphone-Anwendung zusammenführen. Lädt ein Benutzer beispielsweise über „Camera Upload“ ein Foto hoch, erkennt Dropbox dies und speichert die Datei automatisch im privaten Account. Gleichzeitig kann über die App auf das Geschäftskonto zugegriffen werden.

Erweiterte Admin-Funktionen

Zum Business-Angebot zählen unter anderem:

  • Audit Logs: Admins erhalten Zugriff auf die Log-Dateien und können den Datenverkehr analysieren;
  • Remote Wipe: Über das Remote-Feature können Administratoren Ordner und Konten aus der Ferne löschen. Ein nützliches Feature, wenn ein Mitarbeiter sein Smartphone oder Tablet verliert;
  • Account Transfer: Alle Daten eines Nutzerkontos lassen sich auf ein anderes Konto übertragen.

Aktuell befindet sich das Angebot noch im Beta-Stadium, lässt sich aber kostenlos testen. Entscheidet sich ein Unternehmen anschließend für Dropbox for Business, muss es mit Kosten von 125 US-Dollar pro Anwender und Jahr rechnen. Dies beinhaltet alle erweiterten Sicherheit-, Support- und Teamfunktionen. Der Mindestpreis liegt bei 795 US-Dollar pro Jahr für fünf Nutzer.


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