AWS bietet neuen Directory Service und Active Directory-Ersatz

AWS bietet einen neuen Directory Service an, mit dem sich On-Premise-Verzeichnisse oder Samba-basierte Verzeichnisse für die Cloud einbinden lassen.

Amazon Web Services (AWS) bietet mit AWS Drirectory Service und AD Connector zwei Funktionen für die Verwaltung von Cloud-Instanzen an. Da Active Directory (AD) bereits von vielen Admins zum Managen eigener Geräte eingesetzt wird, bietet AWS nun mit Directory Service einen Dienst an, der auch ausgelagerte Computer mit der eigenen Umgebung verbindet. AWS Directory Service nutzt dabei den Cloud-Proxy AD Connector (siehe Abbildung 1), der ohne weitere Synchronisations-Lösungen und Login-Systeme (Federated Sign-On) auskommt.

AD Connector
Abbildung 1: AD Connector

Der AD Connector bietet die Möglichkeit, die bestehende Nutzerverwaltung auf Basis von Active Directory auch in der Cloud zu nutzen. Über dieses Gateway lässt sich ein Cloud-Proxy für das bestehende Directory einrichten. Die Verbindung zwischen dem Directory und dem Internet erfolgt entweder über AWS Direct Connect oder eine VPN-Verbindung innerhalb einer virtuellen Private Cloud (VPC) von Amazon.

Laut Jeff Barr, der in einem AWS-Blogbeitrag den Directory Service vorstellt, lässt sich der AD Connector mit wenigen Parametern konfigurieren und benötigt wenig operative Pflege. Nachdem es eingerichtet ist, können sich die Anwender in WorkSpace, Zocalo, Windows auf EC2-Instanzen und der AWS Management Console anmelden.

Simple AD

Abbildung 2: Simple AD

Der AD Connector ist als Small (bis zu 10.000 Benutzer, Computer, Gruppen und Verzeichnisobjekte) und Large (bis zu 100.000 Benutzer, Computer, Gruppen und andere Verzeichnisobjekte) –Version erhältlich. Der Preis für die Small-Variante liegt bei 0,05 US-Dollar pro Stunde (36,50 US-Dollar pro Monat). Die Large-Version kostet 0,15 US-Dollar pro Stunde (109,50 US-Dollar pro Monat).

Nutzen Anwender aktuell kein Active Directory oder wollen es nicht konfigurieren, können sie ein Samba-basiertes Verzeichnis in der Cloud einsetzen, dass den Simple AD-Verzeichnistyp nutzt (siehe Abbildung 2). Dieses unterstützt die meisten Active Directory-Funktionen, einschließlich Windows-Domänen, die Verwaltung von Gruppenrichtlinien und Single Sign-On (SSO). Die Kosten für die Small- und Large-Variante betragen ebenfalls 0,05 beziehungsweise 0,15 US-Dollar pro Stunde.

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