Forrester-Studie: Spezialisten ringen noch mit NoSQL-Datenbanken

Eine Forrester-Studie setzt sich mit aktuellen Problemen von Datenbank-Spezialisten auseinander. Ein Großteil wünscht sich eine Datenbank für alles.

Die Analysten von Forrester beschäftigen sich im Auftrag von EnterpriseDB in einer Studie mit aktuellen Trends und Herausforderungen am Datenbank-Markt. In der Studie „Relational Databases are Evolving to Support New and Enhanced Data Capabilities for Modern Applications” geht es vor allem um die Frage, wie Unternehmen mit verschiedenen Datentypen umgehen und welche Technologien sie hierfür einsetzen.

Dabei geben zum Beispiel 42 Prozent der befragten Datenbank-Spezialisten an, dass sie derzeit noch mit ihrer implementierten NoSQL-Umgebung zu kämpfen haben. Im gleichen Atemzug verlangt die Mehrheit der Befragten (78 Prozent) nach einer einizigen Lösung, mit der sich sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten verarbeiten lassen.

Die Analyse von Forrester zusammengefasst:

  • 52 Prozent der Befragten sagen, dass sie nicht in der Lage sind, ihre Entwickler davon abzuhalten, neue Anwendungen auf verschiedenen NoSQL-Datenbanken bereitzustellen. Fast jeder Dritte (30 Prozent) berichtet von vorhandenen Datensilos im Unternehmen.
  • 36 Prozent der Studienteilnehmer wollen unstrukturierte und strukturierte Daten permanent verknüpfen. Fast zwei Drittel (60 Prozent) melden für einzelne Anwendungsfälle den Bedarf einer Datenverknüpfung. 4 Prozent haben hierfür gar keinen Bedarf.
  • Trotz der zunehmenden Bedeutung von Daten aus sozialen oder mobilen Kanälen sowie neuen Datentypen, bleiben Daten mit einem langfristigen Wert am wichtigsten für Geschäftsentscheidungen. 85 Prozent der Befragten gaben an, dass Planungs-, Budgetierungs- und Prognosedaten weiterhin die größte Bedeutung für ihre Geschäftsstrategie haben. Knapp drei Viertel (72 Prozent) messen zudem transaktionalen Daten von Geschäftsanwendungen einen hohen Wert zu.
  • Datenbank-Spezialisten sehen aber auch einen Wert in neuen Datentypen, etwa in Form von unstrukturierten Daten. Von den Befragten gaben 58 Prozent an, dass interne, unstrukturierte Daten von Bedeutung sind. Ebenfalls bieten wissenschaftliche Daten (für 52 Prozent), Mediendaten (für 36 Prozent) sowie Verbraucherdaten von Mobilgeräten (für 33 Prozent) einen Wert.
  • Schließlich möchten 42 Prozent der Anwender NoSQL- zusammen mit relationalen Datenbanken integrieren. Demgegenüber wollen 36 Prozent bei ihrer bisherigen Arbeitsform bleiben und strukturierte beziehungsweise unstrukturierte Daten in der jeweiligen Datenbank speichern. Die überwiegende Mehrheit (78 Prozent) möchten einen Weg finden, um beide Datentypen mit mit einer Datenbank zu unterstützen.

Die kompletten Studienergebnisse lassen sich bei EnterpriseDB herunterladen.

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