Gartner: IT-Ausgaben schrumpfen 2015 – Investitionen für Software steigen

Die Analysten von Gartner prognostizieren für 2015 weltweite IT-Ausgaben von 3,66 Billionen US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von 1,3 Prozent.

Das Analystenhaus Gartner prognostiziert für 2015 einen Rückgang von 1,3 Prozent bei den weltweiten IT-Ausgaben im Vergleich zu 2014. Insgesamt werden nach den Berechnungen 3.66 Billionen US-Dollar für Geräte, Hard- und Software sowie Services ausgegeben. Hauptgrund für den Rückgang ist nach Angaben der Marktforscher der starke Dollarkurs.

Weitere Prognosen und Marktzahlen für 2015:

IT Priorities 2015: Migration auf Windows Server 2012 zentrales IT-Projekt 2015.

IT-Priorities 2015: Big-Data- und Automatisierungsinitiativen haben Priorität.

IT-Priorities 2015: BYOD-Programme haben in Unternehmen Vorfahrt.

Was 2015 im Bereich Cloud Computing zu erwarten ist.

SOA-Trends 2015: Von Microservices bis zur App-Entwicklung.

„Das ist jedoch kein Absturz, auch wenn es danach aussieht. Der jüngste rasche Wertanstieg des Dollars gegenüber den meisten anderen Währungen hat für einen Währungsschock am IT-Markt gesorgt“, sagt John-David Lovelock, Research Vice-President bei Gartner. „Nimmt man allerdings die Auswirkungen der Wechselkursschwankungen heraus, beträgt der Rückgang lediglich 0,6 Prozent im Vergleich zum letzten Quartal.“

Enterprise Software weiter im Aufwind

Der größte Rückgang bei IT-Ausgaben ist in den Bereichen Devices und Telekom Services zu verzeichnen. Nach Angaben der Analysten schrumpfen die Investitionen für Telekom Service von 1.614 auf 1.572 Billionen US-Dollar, was einem Rückgang von 2,6 Prozent entspricht (siehe Abbildung 1). Ausgaben für Geräte (Smartphones, Computer, Drucker etc.) gehen um 1,2 Prozent zurück (von 693 auf 685 Billionen US-Dollar).

Gartner IT-Ausgaben 2015

Abbildung 1

Speziell der Softwaremarkt befindet sich entgegen dem Trend aber weiter auf Wachstumskurs. Laut Gartner belaufen sich die Ausgaben für Enterprise Software 2015 auf 320 Billionen US-Dollar, während sie 2014 313 Billionen US-Dollar betragen haben. Dies entspricht einem Wachstum von 2,3 Prozent. Allerdings betrug das Investitionswachstum 2014 noch 4,3 Prozent im Vergleich zu 2013.

Diese Abwärtskorrektur resultiert vor allem aus den reduzierten Ausgaben für Microsoft-Office-Pakete und der beschleunigten Übernahme von Office 365. Nach Angaben der Marktforscher stört der Einsatz von Office 365 immer stärker die traditionellen Ertragstöme, da sich die Kosten für die Office-Programme auf die Laufzeit des Abonnements verteilen und so für ein geringeres Umsatzwachstum sorgen.

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