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Enterprise-Fachmesse IT & Business öffnet ihre Pforten auf der Stuttgarter Messe

Die Fachmesse IT & Business öffnet vom 29. September bis 01. Oktober wieder ihre Türen im L-Bank Forum (Halle 1) auf dem Stuttgarter Messegelände.

Seit 2014 wachsen die drei Fachmessen IT & Business, DMS Expo und CRM-expo zusammen und finden in diesem Jahr erstmals im L-Bank Forum (Halle 1) vereint statt. Auf der IT & Business, wie der Messeverbund der Messen nun heißt, können sich Besucher vom 29. September bis 01. Oktober auf dem Stuttgarter Messegelände branchenübergreifend über digitale Trends unter anderem in den Bereichen Customer Relationship Management (CRM), Enterprise Content Management (ECM), Dokumenten-Management-Systeme (DMS) und Enterprise Resource Planning (ERP) informieren.

Ein zentrales Element der IT & Business sind die vier Fachforen, die im Sinne der Neuausrichtung stärker aufgabenorientiert gestaltet sind. In insgesamt 220 Vorträgen, Live-Vergleichen und Podiumsdiskussion können sich Besucher über neue Produkte, die Vor- und Nachteil einzelner Anwendungen sowie dem aktuellen Stand des Softwaremarktes informieren.

Die Themen der Fachforen sind: Planung, Produktion & Personal; Marketing, Vertrieb & Services; Organisation & Verwaltung; sowie Markt & Strategie. Neben den Fachforen präsentieren verschiedene Sonderschauen den Einsatz von IT-Lösungen im Echtbetrieb. Dabei stehen die Themen Industrie 4.0 und Internet der Dinge im Mittelpunkt.

Veranstaltungen auf der IT & Business im Überblick

Da das Thema Fachkräftemangel ein weiterhin heiß diskutiertes Thema für IT-Unternehmen ist, findet im Rahmen der IT & Business die European MINT Convention statt. Hierzu gehören ein eintägiger Kongress für Personalentscheider und einer zweitägigen Karrieremesse (29./30. September) im Foyer/ Eingang Ost.

IT & Business 2015 in Zahlen

Nach Angaben der Messe Stuttgart sind dieses Jahr 310 Aussteller auf der IT & Business vertreten. Damit verzeichnet die Messe einen Rückgang bei der Gesamtausstellerzahl im Vergleich zu den Vorjahren. Bei den Messebesuchern erhoffen sich die Veranstalter, das Niveau des Vorjahres zu halten. 2014 kamen rund 8.000 Fachbesucher nach Stuttgart. Bisher gab es knapp 4.000 Vorregistrierungen.

Die Abteilung SKA des Fraunhofer Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) führt ein IT-Sicherheitslabor für die industrielle Produktion live am Stand 1C65 vor. Das Labor ist eine Test- und Simulationsumgebung, mit der reale Szenarien nachgestellt werden, um deren Auswirkungen zu untersuchen. Ziel ist es, die Verwundbarkeit von Netzwerken zu analysieren und wirksame Schutz- und Gegenmaßnahmen zu testen. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IOSB können Firmen eigene Security-Produkte entwickeln. Das IT-Sicherheitslabor besteht sowohl aus industriellen Steuerungs- und Netzwerkkomponenten, als auch aus virtuellen Komponenten, wie Software-defined Networks (SDN) und einer simulierten Produktionsumgebung.

In der Sonderschau Smart Factory von ELABO am Stand 1G41 erfahren Besucher, wie Mittelständler Optimierungspotenziale und Synergien der vernetzten Produktion nutzen können. ELABO zeigt eine Musterfabrik, in der die Vernetzung von Produktionsprozessen demonstriert wird. Herzstück ist die Daten-Management-Software EDM 4.0, die mit einer SQL-Datenbank alle produktionsrelevanten Daten zentral speichert und in Echtzeit bereitstellt. Ändert die Entwicklungsabteilung die Parameter von Mess- und Prüfgeräten oder nimmt Korrekturen an Konstruktionsdaten vor, sind diese Informationen in allen Montage- und Endprüfungsbereichen verfügbar. Entwickler wiederum können auf zentral archivierte Produktionsdaten und Rücklaufinformationen zugreifen und Fehler- sowie Reparaturstatistiken in seine Arbeit einfließen lassen. Darüber hinaus ist ein Datenaustausch mit ERP-Systemen und anderen Anwendungen über offene APIs möglich.

Bechtle (Stand 1C35) ist erstmals auf der IT & Business vertreten und rückt mit dem Solidworks 3D-Druck die Modernisierung des Arbeitsplatzes im Kontext von Industrie 4.0 und Digitalisierung in den Mittelpunkt. Besucher können live erleben, wie die Bechtle-Lösungsspezialisten von Solidpro mit der Software komplexe Konstruktionszeichnungen erstellen und diese anschließend über einen 3D-Drucker auf einem Werkstück dreidimensional aufgebaut werden.

Mit dem Digitalen Weinregal (Stand 1E51) möchte SAP Kunden bei der Auswahl eines passenden Weins helfen. Das Weinregal ist mit dem Internet verbunden, so dass es Daten empfangen und senden kann. Der Nutzer kommuniziert über  eine App mit dem Weinregal. Er beantwortet jeweils fünf Fragen zu Weiß- beziehungsweise Rotweinen. Die Antworten werden online ausgewertet, anschließend erhält er entsprechende Weinvorschläge.

Der Branchenverband VDMA stattet sowohl Aussteller am Gemeinschaftsstand (Stand 1D41) als auch Teilnehmer seiner Industrie 4.0 iBeacon Tour mit Bluetooth-Sendern, sogenannten iBeacons, aus. Damit erhalten Besucher quasi im Vorbeigehen Informationen auf ihr Smartphone gesendet. Die benötigte App VDMA Software steht sowohl für Android- als auch iOS-Geräte im jeweiligen App Store zum Download bereit.

Im ERP 2020 flashlight des VDMA erhalten Besucher außerdem Einblicke in verschiedene ERP-Lösungen. Innerhalb einer Stunde zeigen je drei Anbieter ihre Anwendungen. Am Dienstag präsentieren abas, IFS, und Infor, am Mittwoch ITML und untersee und am Donnerstag, Asseco, PSIPENTA und Schrempp.

Nach der Premiere 2014 wird dieses Jahr wieder der VOI-DOME (1B64) des Branchenverbands VOI veranstaltet. Besucher können hier täglich an Kurzseminaren zu den Themen elektronische Rechnungsbearbeitung, Vertrags-Management sowie Compliance und Standards teilnehmen. Darüber hinaus ist der Verband als Partner der IT & Business mit einem Gemeinschaftsstand (B51 und B57) präsent.

Für Fußballbegeisterte stellt Fanuc Roboter-Tischkicker (Stand 1F64) spielerisch das Internet der Dinge dar. Interessenten können damit ihre Kickerfähigkeiten gegen einen Roboter austesten.

Der Digitalverband Bitkom zeigt am Gemeinschaftsstand ECM Solutions Park (Halle 1, B31) Messebesuchern, wie mit ECM dokumentenbasierte Prozesse digitalisiert werden können. Zudem beteiligen sich Vertreter der Bitkom-Arbeitskreise an verschiedenen Podiumsdiskussionen und Vorträgen auf den Fachforen.

ERP-System des Jahres 2015

Das Center for Enterprise Research an der Universität Potsdam hat auf der IT & Business das ERP-System des Jahres gekürt. Im Bereich Medizintechnik hat die Firma Dontenwill mit der ERP-Lösung business express gewonnen; zweiter wurde Epicor.

In der Rubrik Onlinehandel erhielten aufgrund von Punktgleichheit die Unternehmen MAC IT-Solutions mit DiVA und CVS Ingenieurgesellschaft mit dem ERP-System ALPHAPLAN den Siegerpokal. In der Kategorie Microsoft Systemhaus gewann ORDAT mit Dynamics AX. Der Sieger im Bereich SAP Systemhaus heißt Innovabee.

Das Beratungshaus Trovarit bietet täglich Rundgänge zu den Einsatzgebieten von ERP-Lösungen sowie Anwendungssystemen zur Produktionsplanung und -steuerung (PPS). Verschiedene Anbieter präsentieren dabei Lösungen zur Einzel- und Variantenfertigung im direkten Vergleich. Zusätzlich organisiert Trovarit einen ERP-Park, in dem sechs Anbieter ihr Produktportfolio präsentieren. Im Mittelpunkt stehen ERP-Lösungen, Warenwirtschaftssysteme, Software für Handel, Fertigung, Logistik und Produktion, webbasierte Systeme sowie Lösungen für das Rechnungswesen.

Das Fachforum Planung, Produktion & Personal richtet sich an Produktionsleiter und Personalverantwortliche. An den Messetag werden hier von 12.00 bis 13.30 Uhr verschiedene ERP-Systemen live verglichen. Unter Leitung der Gesellschaft zur Prüfung von Software (GPS) stellen zwei Anbieter Lösungen für die wichtigsten Aufgaben in Vertrieb, Produktion und Service vor. Das Szenario zeigt, wie Produkte für Kunden auf dem heimischen Markt in Asien hergestellt, aber lokal gewartet werden. 

Am Mittwoch, den 30. September, hat das Center for Enterprise Research der Universität Potsdam die Preise für das ERP-System des Jahres 2015 präsentiert (siehe Sidebar). Softwarehersteller erhielten in den Kategorien Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik, Microsoft Systemhaus, Mobile, Onlinehandel und SAP Systemhaus jeweils eine Auszeichnung. Die nominierten Systeme konnten am ersten Messetag im Internationalen Congresscenter (ICS) Stuttgart in einer Live-Präsentation begutachtet werden.

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