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FileMaker 15 Plattform: Neue Version der Entwicklungsplattform veröffentlicht

Die Apple-Tochter FileMaker hat eine neue Version seiner Entwicklungsplattform FileMaker Pro veröffentlicht. Die Plattform ist ab sofort verfügbar.

FileMaker, ein Tochterunternehmen von Apple, hat eine neue Version seiner Entwicklungsplattform veröffentlicht. Die FileMaker 15 Plattform bietet nach Angaben des Softwareunternehmens verschiedene Verbesserungen und Weiterentwicklungen in den Bereichen Mobilität, Automation und Integration, Bedienbarkeit, Sicherheit und Performance.

Die Neuerungen im Überblick:

Die App FileMaker Go unterstützt nun die Touch-ID-Funktion des iPhones und iPads, iBeacons und die 3D-Touch-Funktion. Daneben bietet FileMaker WebDirect (innerhalb von FileMaker Server 15) die Möglichkeit, auf Apps mit dem Webbrowser des Mobiltelefons zuzugreifen.

Bei der Entwicklung von Apps unterstützen FileMaker Pro 15 und FileMaker Pro 15 Advanced Programmierer mit dem Markieren von Scriptfehlern. Außerdem lassen sich erstellte Scripte unbegrenzt widerrufen.

Über die integrierten ESS-Adapter lassen sich Verbindungen mit zusätzlichen externen SQL-Datenquellen wie PostgreSQL und IBM DB2 herstellen. FileMaker hat nun auch die Produkt-Updates direkt integriert, so dass sich Updates für FileMaker Pro aus der Anwendung heraus herunterladen und installieren lassen.

Neue Starter-Lösungen schaffen für Entwickler die Möglichkeit, aus vier grundlegenden Paketen eine Starter-Lösung auszuwählen, die ihnen bei der Erstellung einer App unterstützt. Daneben bietet FileMaker nun eine webbasierte Hilfe für die App-Entwicklung an. Die Oberfläche von FileMaker Pro wurde ebenfalls überarbeitet und an die neuen Funktionen angepasst.

FileMaker hat auch bei der Security an den Stellschrauben gedreht. Ein verschlüsseltes Bearbeitungsfeld ermöglicht das Ausblenden vertraulicher Informationen wie Passwörter oder PINs, die nicht auf dem Bildschirm dargestellt werden sollen.

FileMaker Server 15 unterstützt zusätzliche SSL-Zertifikatstypen, darunter Intermediate, Subject Alternative Name (SAN) und Wildcard-Zertifikate. Drittanbieter-Zwischenzertifikate können in der neuen Version über ein integriertes Certificate-Signing-Request-Formular angefordert werden. Admins können den FileMaker Server außerdem daran hindern, Apps bereitzustellen, die nicht passwortgeschützt sind.

Auch bei der Performance hat FileMaker nachgebessert. Zum Beispiel protokolliert die Admin Console die 25 längsten Client-Verbindungen, so dass Administratoren analysieren können, wo die Gründe für lange Aufrufzeiten liegen.

Lizenzierung, Preise und Systemanforderungen

FileMaker hat mit den überarbeiteten Anwendungen ein neues Lizenzmodell für Teams vorgestellt. Das Lizenzprogramm bietet fünf Anwendern über Deskopt-Computer sowie Mobilgeräte einen Zugang zu FileMaker Server, FileMaker Pro, FileMaker Go und FileMaker WebDirect für 918 Euro pro Jahr.

Die einzelnen Produkte berechnet FileMaker wie folgt: FileMaker Pro kostet entweder 114 Euro pro Jahr oder unbefristet 342 Euro. FileMaker Pro Advanced ist für eine jährliche Summe von 168 Euro verfügbar oder kann für 504 Euro unbegrenzt genutzt werden. FileMaker Server wird für eine jährliche Gebühr von 348 Euro angeboten oder kann unbegrenzt für 1.044 Euro verwendet werden. Alle Preise sind exklusive Mehrwertsteuer.

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Laut FileMaker erfordert die neue Version von FileMaker Pro und Pro Advanced OS X El Capitan 10.11 oder OS X Yosemite 10.10 beziehungsweise Windows 10 Pro oder Enterprise Edition, Windows 8.1 Standard oder Pro Edition oder Windows 7 SP1 Professional oder Ultimate Edition. FileMaker Go erfordert iOS-Geräte mit iOS 9.3.

Die neue Version von FileMaker Server setzt OS X El Capitan 10.11 oder OS X Yosemite 10.10 voraus beziehungsweise Windows Server 2012 R2 Standard Edition (mit Update Microsoft KB 2919355) oder Windows Server 2008 R2 SP1 Standard oder Enterprise Edition.

Eine Übersicht aller neuen Funktionen der FileMaker 15 Plattform finden Interessierte auf der Website des Unternehmens.

 

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