IT-Prioritäten 2016: Software hat Priorität bei Investitionsvorhaben

TechTarget hat in der Umfrage IT Priorities 2016 IT-Entscheider nach aktuellen Projekten befragt. Danach sollen Investitionen für Software steigen.

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BI-Management

TechTarget hat in einer weltweiten Umfrage IT-Entscheider nach ihren IT-Prioritäten für 2016 befragt. Die Ergebnisse...

der deutschen Umfrage zeigen, dass der überwiegende Teil der Befragten mit höheren Budgets als 2015 rechnet.

Knapp jeder Fünfte (19 Prozent) erwartet sogar einen Anstieg um mehr als zehn Prozent. Rund 22 Prozent kalkulieren mit einer Zunahme zwischen fünf und zehn Prozent. Mit einer Zunahme von unter fünf Prozent rechnen 5,5 Prozent und 32 Prozent gehen von einem gleichbleibenden Budget aus.

Die meisten Investitionen werden laut Angabe der IT-Profis wohl in Software fließen: Rund 42 Prozent gaben an, dass in diesem Bereich das Budget steigen wird. Auf Platz zwei folgt Hardware, wobei 39 Prozent von einem Anstieg ausgehen. Cloud-Dienste werden ebenfalls von höheren Budgets profitieren, denn auch hier erwarten rund 39 Prozent eine Zunahme (siehe Abbildung 1).

Abbildung 1: Die meisten Investitionen fließen in Software, gefolgt von Hardware und Cloud-Services.

Im Einklang mit den Trends am IT-Markt, werden dieses Jahr auch die allgemeinen Initiativen in den befragten Unternehmen aussehen. Dabei stehen vor allem die Themen Mobilität und Konsolidierung der Rechenzentren auf der Agenda: Hier setzen jeweils rund 33 Prozent Initiative um.

Wie in der Umfrage zu den IT-Prioritäten 2015, spielt auch das Thema Big Data eine große Rolle. Insgesamt verfolgen 30 Prozent der Unternehmen eine Big-Data-Initiative. Für jeden vierten IT-Profi spielt außerdem die Compliance eine wichtige Rolle, weshalb hier aktuelle Initiativen verfolgt werden (siehe Abbildung 2).

Abbildung 2: Initiative in den Bereichen Mobilität und Konsolidierung des Rechenzentrums haben die größte Priorität. Big Data, Compliance und Unified Communications folgen dahinter.

Speziell bei Softwareinitiativen ergibt sich ein breit gefächertes Bild. Auch hier liegt das Thema Mobilität ganz vorn: 31 Prozent der befragten IT-Profis gaben an, dass sie dieses Jahr eine Initiative in diesem Bereich umsetzen. Danach folgen Softwareinitiativen in den Bereichen Big-Data-Verarbeitung/-Management (25 Prozent), Automatisierung/Management von Geschäftsprozessen (24 Prozent), Big Data Analytics (22 Prozent) und Content Management sowie Business Intelligence/Analytics/Data Warehouse (jeweils rund 21 Prozent).

Auch wenn Datenbanken immer wieder im Kontext von Big Data thematisiert werden, spielen Initiative in diesem Bereich keine herausragende Rolle. Lediglich jeder Zehnte möchte dieses Jahr komplexe Datenbank-Management-Systeme (DBMS) implementieren. Für den Bereich NoSQL-Datenbanksysteme haben lediglich knapp sechs Prozent eine Initiative geplant oder setzen diese um.

Ein Trend, der weiterhin weit oben auf der Agenda vieler Unternehmen steht, ist die Bereitstellung beziehungsweise Nutzung von Cloud- und Online-Anwendungen. Vor allem Produktivitäts-Apps wie Office 365 werden in zwei Drittel der befragten Unternehmen (66,7 Prozent) 2016 bereitgestellt. Mit etwas Abstand spielen Social-Collaboration-Lösungen (46,7 Prozent) und Enterprise Business Applications (40 Prozent) aus der Cloud eine wichtige Rolle und werden von diesen bereitgestellt.

Schließlich wurden die IT-Experten zu ihren Initiativen im Bereich Softwareentwicklung befragt. Da die meisten IT-Profis zwar mit einem höheren Budget für 2016 rechnen, sie bei den Investitionen aber effizient planen müssen, steht das Thema Anwendungsmodernisierung existierender Programme für 35 Prozent der Studienteilnehmer an der Spitze verfolgter Entwicklungsinitiativen (siehe Abbildung 3).

Daneben sind Initiativen in den Bereichen agile Entwicklungsmethoden (31 Prozent) sowie Entwicklung und Application Lifecycle Management (26 Prozent) für die befragten IT-Experten wichtig. Eine überraschend geringe Rolle spielen dagegen die Themen DevOps (12 Prozent) und die Entwicklung von IoT-Anwendungen (11 Prozent).

Abbildung 3: Besonders viel Aufmerksamkeit erhalten Entwicklungsinitiativen in den Bereichen Softwaremodernisierung, agile Softwareentwicklung und ALM.

Über die IT-Priorities 2016

Die weltweite TechTarget-Umfrage IT-Priorities fand im Januar/Februar 2016 statt. An der Umfrage im deutschsprachigen Raum (DACH) nahmen 215 IT-Profis teil, davon 22 aus der Schweiz und 26 aus Österreich.

Abbildung 4: Umfrageteilnehmer: Welche Kategorie trifft am besten auf Ihre Berufsbezeichnung oder Rolle zu.

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Artikel wurde zuletzt im März 2016 aktualisiert

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