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Wie sich digitale Transformation und App-Modernisierung unterscheiden

In den letzten Jahren hat die Zahl digitaler Transformations-Projekte zugenommen. Im Gespräch verrät Analyst Rahul Gupta, was die Entwicklung fördert.

In den letzten zwei Jahren gab es einen großen Anstieg bei Projekten für die digitale Transformation. Warum?

„Alle, einschließlich unserer Kunden, verwenden digitale Geräte, um Informationen über das Geschäft oder Zugang zu Transaktions-Tools zu erhalten“, sagt Rahul Gupta, Vice President of Enterprise Applications bei Capgemini.

In diesem Videointerview erklärt Gupta, wie die Nachfrage der Kunden die digitale Transformation vorantreibt und welche Unterschiede zwischen dem Prozess, der Business-Transformation und Anwendungsmodernisierung existieren. Das Interview fand bereits auf der Oracle OpenWorld in San Francisco im September 2016 statt.

In der jüngeren Vergangenheit haben die meisten Unternehmen laut Gupta einen Notlösungsansatz für die digitale Transformation verwendet. Sie haben sich bisher auf das Front Office konzentriert und die Benutzeroberfläche aktualisiert, um die Benutzerfreundlichkeit für Kunden zu verbessern. Nun erkennen allerdings viele Organisationen, dass sie zusätzlich digitale Technologien im Backend implementieren müssen.

„Heute ist der Endkunde ein digitaler Kunde“, sagt Gupta. „Jeder ist sozial aktiv, verwendet Mobiltelefone und tweetet. Unternehmen müssen digital aktiv sein, um in Kontakt mit dem Kunden zu sein.“

Ein Projekt für die digitale Transformation ist keine außenstehende Praxis oder Technologie, die sich oberhalb der Geschäftsprozesse befindet, so Gupta: „Digital ist die Art und Weise, wie das Business heute funktioniert.“ Vom Vertrieb über den laufenden Betrieb bis zur Behandlung von Kundenbeschwerden ist digitale Technologie die dominierende Methodik innerhalb der Geschäftsprozesse.

Viele, die noch zögerlich mit einem Projekt für die digitale Transformation sind, betrachten es als kostspielig und aufwendig. Laut Gupta ist aber das Gegenteil der Fall: „Bei Digital geht es darum, Agilität in ein Unternehmen zu bringen. Es geht nicht um Capex. Es ist ein andauernder, umsatzproduzierender Einsatz von Technologie.“

Gupta war bereits für verschiedene Projekte im Bereich digitale Transformation bei Capgemini verantwortlich. Die Prozesse und Tools von Capgemini bieten eine Roadmap für die digitale Transformation. Die Capgemini-Werkzeuge decken Aufgaben wie Datenmigration, Integration und Geschäftsprozessänderungen ab.

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Artikel wurde zuletzt im Januar 2017 aktualisiert

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