Amazon API Gateway gewährt den externen Zugriff auf Cloud-Ressourcen

Über Amazon API Gateway lassen sich externe Anwendungen mit AWS verbinden. So lässt sich definieren, wie man Serviceanfragen und Transfers behandelt.

Viele Organisationen stellen inzwischen Anwendungen für interne Geschäftszwecke – wie eine Datenbank oder einen...

E-Mail-Server – über die Public Cloud bereit. Da Akzeptanz und Nutzung der Public Cloud steigen, verlagern viele Unternehmen aber auch andere, kundenorientierte Dienstleistungen in die Cloud.

Die Herausforderung besteht darin, dass die Entwickler eine pragmatische Möglichkeit brauchen, um Entwicklern von Drittanbietersoftware Zugriff auf Cloud-Ressourcen und Business-Services zu geben. Genau das soll der Service Amazon API Gateway leisten. Er verbindet Applikationen außerhalb der Amazon-Cloud mit den Daten, der Logik und den Rechenressourcen, die in Amazon Web Services (AWS) gehostet sind.

Damit ermöglicht Amazon API Gateway Anwendungen von außen den Zugriff auf AWS – einschließlich AWS Elastic Beanstalk und EC2-Instanzen sowie ereignisgesteuertem Code, der in AWS Lambda läuft. Das Amazon API Gateway kann auch öffentliche nicht-AWS-Operationen nutzen, die im Internet gespeichert sind, und die es dem Service erlauben, eine wachsende Zahl von Public-Cloud-Services zu nutzen.

Umgangssprachlich als API Economy bekannt sind die Amazon Web Services auf Programmierschnittstellen ausgelegt. Dies erlaubt die Verbindung von AWS-Ressourcen mit anderen Anwendungen.

Diese Funktion ist hilfreich. Allerdings möchten Entwickler eventuell ihre Apps mit Software integrieren, die API Calls machen. Das ist der Punkt, an dem Software Development Kits (SDKs) ins Spiel kommen. AWS bietet verschiedene SDKs, die eine Vielzahl von Sprachen und mobilen Plattformen abdecken. Alle haben das Ziel, die Entwicklungstiefe des Cloud-Anbieters zu verbessern.

SDKs beseitigen die Notwendigkeit, mit REST-API-Operationen arbeiten zu müssen, und stellen herunterladbare Code-Systeme bereit. Aber am wichtigsten ist: Ein SDK erlaubt es Entwicklern, mit der Funktionalität von AWS-Produkten herumzuspielen und diese so bereitzustellen, dass die Unternehmen mehr Nutzen daraus ziehen.

In den meisten Fällen werden neue REST APIs erstellt und über die Amazon-API-Gateway-Konsole bearbeitet. Die Urheber können den Namen der API, das HTTP-Verb (wie GET oder PUT) und den Integrationstyp (wie zum Beispiel eine URL) auswählen. Anschließend legen sie fest, wie Anfragen und Transfers behandelt werden. Sie können auch Sicherheitsparameter konfigurieren und dann die API für ein Stadium bereitstellen, in dem sie während der Annahme von Calls zwischengespeichert und gedrosselt wird.

Am Ende steht dem Entwickler für den Download und die Integration mit Software, die die APIs aufruft, auch ein Software Development Kit (SDK) zur Verfügung. Sobald das SDK auf der Entwicklerplattform installiert ist, kann der Code geschrieben werden, der über die Amazon-APIs Zugriff auf die Cloud-Ressourcen gewährt. Das SDK unterstützt die Entwicklung mobiler Anwendungen für Android und iOS. Daneben wird Java für einen mobilen oder webbasierten Zugang unterstützt.

Über Amazon API Gateway ist es möglich, Daten in und aus AWS-Produkten zu verschieben. Dies geschieht via HTTP-basierter Formate, einschließlich JavaScript Object Notation (JSON) und Extensible Markup Language (XML). Die API kann konfiguriert werden, Formate zu übersetzen, so dass Services unterschiedliche Datentypen nutzen können, was für Softwareentwickler mehr Flexibilität bei der Verwendung neuer APIs bietet.

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Artikel wurde zuletzt im Januar 2016 aktualisiert

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