Erfolgreich SAP Business Planning and Consolidation (BPC) implementieren

Um SAP Business Planning and Consolidation (BPC) erfolgreich implementieren zu können, müssen beteiligte Mitarbeiter alle Datenanforderungen kennen.

Wie bei den meisten Softwareimplementierungen, erfordert der Wechsel zu Business Process and Consolidation (BPC),...

einer SAP-Anwendung zur Finanzplanung und -konsolidierung, mehr als nur technisches Know-how. Obwohl die großen Nutznießer der BPC-Implementierung Finanzplaner und Analysten sind, wird der Erfolg (oder Misserfolg) vieler anderer Akteure durch die Implementierung von SAP BPC beeinflusst.

Das gilt, unabhängig davon, ob sich ihr Unternehmen für die klassische Version (Classic BPC) oder für die aufwändige Unified-Version (Unified Planning) entscheidet. Tatsächlich erfordert die erfolgreiche Implementierung von SAP BPC nicht nur das Engagement der technischen Mitarbeiter, sondern auch die Beteiligung der Fachabteilungen. Dies ermöglicht die Ausrichtung der Anwendung an den Akteuren und den Projektzielen.

Damit SAP BPC erfolgreich implementiert wird, erläutere ich im Folgenden drei Tipps für einen positiven Ausgang des BPC-Projekts:

Erhalten Sie Einblicke in verschiedene Fachbereiche. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für ein BPC-Projekt ist die Definition der benötigten Funktionalitäten. Diese müssen klar formuliert sein und eine umfassende Sichtbarkeit erforderter Finanzdaten und Analytics-Funktionen bieten. Um das zu erreichen, benötigen Sie Business-Anwender aus verschiedenen Abteilungen, inklusive Mitarbeiter aus Vertrieb, Beschaffung, Produktion und Personalwesen. Zusammen mit den Mitarbeitern können sie sicherstellen, ob alle erforderlichen Geschäftsprozesse ausreichend definiert sind, um ausgeführt werden zu können, und ob tatsächlich die erforderlichen Daten für Analytics erfasst wurden.

Lassen Sie einige Daten an Ort und Stelle. Zu viele Unternehmen machen den Fehler und unterziehen ihre Daten strengen und oft schmerzhaften ETL-Prozessen (Extract, Transform, Load), um die Daten aus dem bestehenden System auf das neue BPC-System zu migrieren. Dieses Problem scheint sich noch durch die Überzeugung zu verschärfen, dass S/4HANA enorme Datenmengen schnell verarbeiten kann. Doch ETL erhöht drastisch den Ressourcen-, Zeit- und Kostenaufwand, um die Daten im neuen System zur Verfügung zu haben. Um das zu vermeiden, sollten Sie die vorhandenen Daten dort belassen, wo sie sind und sich darauf konzentrieren, wie sie diese lesen und analysieren können, um die benötigten finanziellen Einblicke zu erhalten.

Verstehen Sie die notwendige Datengranularität. Sie können keine Daten analysieren, die Sie nicht haben. Viele Unternehmen scheitern daran, das Level ihrer Datengranularität zu definieren, das benötigt wird, um weniger optimale Geschäftsprozesse zu verbessern beziehungsweise zu kontrollieren. Am Ende setzen sie falsche Hoffnungen in SAP BPC. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel nur tägliche Produktionszahlen aufzeichnet, sollte es nicht erwarten, Einblicke in Produktionszahlen für eine Acht-Stunden-Schicht sowie damit verbundene Produktionsausfälle zu bekommen. Die erforderliche Datengranularität ist in diesem Fall einfach nicht vorhanden. Die Neuausrichtung der Geschäftsprozesse und die Fokussierung auf das Change Management kann erheblich dazu beitragen, diese Herausforderung zu meistern.

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Artikel wurde zuletzt im März 2016 aktualisiert

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