Der Software Update Manager hilft bei der Migration der Business Suite auf HANA

Der Software Update Manager unterstützt bei der Migration zu SAP HANA, wenn man sein SAP-ERP-System vorher auf EHP 6.0 oder höher aktualisieren muss.

Der Software Update Manager (SUM) innerhalb des SAP Solution Managers mit der Database Migration Option (DMO) – auch SUM-DMO abgekürzt – ist die beste Wahl für die Migration der Business Suite zu SAP HANA, wenn das ERP-System vorher aktualisiert werden muss.

Der Umzug zu SAP HANA setzt mindestens das Erweiterungspaket EHP 6.0 für das eingesetzte ERP-System voraus. SUM-DMO, ein wichtiges Tool im Software Logistics Toolset 1.0, ermöglicht es Unternehmen, auf EHP 6.0 oder höher zu aktualisieren. Das Werkzeug ermöglicht es außerdem, die Datenbank in Unicode umzuwandeln, wenn dies erforderlich ist, bevor man zu HANA migriert.

Wenn das SAP-ERP-System bereits mit EHP 6.0 oder neuer ausgestattet ist, kann ein anderes SAP-Migrations-Tool, der Software Provisioning Manager, verwendet werden, da es die Datenbankmigration direkt zu SAP HANA erlaubt. Dabei gibt es keine Zwischen-Upgrade-Schritte wie bei SUM-DMO.

Jede IT-Landschaft bei Unternehmen variiert stark in Bezug auf die installierte Hard- und Software. Aus diesem Grund ist das Software Logistics Toolset 1.0, oder SL Toolset 1.0, das aus mehreren Datenbank-Migrations-Tools besteht, so wichtig. Vor allem durch den Einsatz von SUM-DMO harmonisiert es den gesamten HANA-Migrationsprozess, auch wenn es noch weitere wichtige Tools innerhalb des Toolsets gibt, die Unternehmen einsetzen können.

Hier sind einige nützliche Tools und Best Practices für den Einsatz des Software Update Managers (SUM) mit Database Migration Option (DMO), die eine erfolgreiche HANA-Migration ermöglichen:

Wartungswerkzeuge: Die Installation und der Einsatz von Maintenance Planner oder seinem Nachfolger Maintenance Optimizer stellt weitere nützliche Features bereits. Dieses Datenbank-Migration-Tool führt den Systemadministrator durch die Upgrades vom Quell-SAP-System, bereitet die Medien vor und erstellt eine XML-Datei mit Anweisungen, die von SUM-DMO verwendet wird.

EarlyWatch: Das Tool generiert einen Report für das System, das man auf SAP HANA migriert. Wenn eine Datenbank in HANA importiert wird, verweist das System auf diesen Report .

Multitask-Werkzeuge: Zwei weitere Installationsoptionen sind die Tools Table Comparision und Benchmarking Migration innerhalb von SL Toolset 1.0. Diese begleiten durch den Migrationsprozess und validieren diesen. Zudem simulieren sie Ausfallzeiten für aktuelle Migrationsaktivitäten.

Ein weiterer Vorteil beim Einsatz dieser Tools ist, dass sie mehrere Aufgaben automatisch ausführen, zum Beispiel die Bestimmung der Anzahl der Dateien, in die eine Tabelle aufgeteilt sowie welche Tabelle als erstes migriert werden soll, um eine glatte und schnelle Migration zu gewährleisten. Diese Automatisierung eliminiert oder minimiert die Notwendigkeit für Schätzungen, die oft zu Migrationsfehlern führen.

Das Tool Benchmark Migration hilft bei der realistischen Einschätzung der für das Migrationsprojekt benötigten Zeit von der Quelldatenbank zu SAP HANA. Die Verwendung dieses Tools ist auch möglich, wenn das Quellsystem noch in Betrieb ist. Es ist außerdem möglich, den Prozentsatz oder die Anzahl der Tabellen festzulegen, die als Sample für die Simulation verwendet werden sollen, um eine realistische Zeiteinschätzung für das tatsächliche Migrationsprojekt zu erhalten. Benchmark Migration schlägt ebenfalls Hardwarespezifikationen vor, die man während des Exports von und Imports in HANA verwenden sollte.

Table Comparision vergleicht die Quell- und Zieldatenbank, um sicherzustellen, dass keine Inkonsistenzen während der tatsächlichen Migration auftreten. Bei der Simulation sollte man allerdings nur die ausgewählten Tabellen (anstatt alle) vergleichen, da dies den Vergleichsprozess beschleunigt und eine Verlangsamung des Systems verhindert.

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Schattensystem: Mit SUM-DMO kann das System ein Schatten- (oder kopiertes) System des Quellsystems erstellen. Alle Updates werden simuliert und in das Schattensystem implementiert, während das Ursprungssystem weiter in Betrieb ist.

Dieses zusätzliche Schatten-SAP-System erfordert jedoch zusätzliche Ressourcen wie Server, Arbeitsspeicher und CPU. Es empfiehlt sich, diese Faktoren zu berücksichtigen und die vorübergehend benötigten Ressourcen entsprechend zu verwalten.

Verbesserungen: Man sollte schließlich eine Datei mit einer Zusammenfassung der Datenbankmigration zu SAP senden. Dies dient zwei Zwecken. Es hilft SAP bei der Feinabstimmung und Verbesserung zukünftiger Releases von SUM-DMO. Daneben trägt es zur Verbreitung von auftauchenden Problemen und Lösungsansätzen innerhalb der SAP Community bei.

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Artikel wurde zuletzt im März 2017 aktualisiert

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