Lokale Exchange Server zusammen mit Office 365 im Praxiseinsatz

Office 365 arbeitet wesentlich besser mit Exchange Server 2013 zusammen als mit der Vorgängerversion Exchange Server 2010. Wir erläutern Ihnen warum.

Die Einrichtung eines Verbunds von lokalen Exchange Servern und Office 365 ist nicht einfach. Bis Exchange Server...

2010 war sie sogar extrem kompliziert. Auch wenn Microsoft einen Assistenten zur Verfügung stellt, stellen Konfiguration und Betrieb einer hybriden Exchange-Server-Umgebung immer noch eine Herausforderung dar.

Bereits mit Exchange Server 2010 SP2 konnten Administratoren Office 365 mit der lokalen Exchange-Installation verbinden.

In Exchange Server 2013 hat Microsoft die Einrichtung weiter verbessert. In der neuen Version ist es generell einfacher, Hybridbereitstellungen zu konfigurieren. Warum das so ist und was genau verbessert wurde, lesen Sie in diesem Artikel.

Assistent für Hybrid-Bereitstellung

Exchange Server 2013 verfügt über eine Reihe von Funktionen, die es einfacher machen, eine Hybrid-Bereitstellung einschließlich eines gestrafften Konfigurationsprozesses zu realisieren. In Exchange Server 2010 war der Hybrid Configuration Wizard nur der erste Schritt. Wenn der erste Assistent durchgearbeitet war, mussten Administratoren weitere Assistenten verwenden und zusätzliche Einstellungen vornehmen. Seit Exchange Server 2013 werden diese Einstellungen zentral und einmalig vorgenommen.

Die Hybridbereitstellung mit Office 365 hat Microsoft in Exchange Server 2013 deutlich verbessert.

In Exchange Server 2010 befassten sich die SP2-Assistenten mit den Client-Access-Server- und Hub-Transport-Server-Rolle getrennt voneinander. Diese Auswahl verwirrte viele Admins, die die Rollen auf einem einzelnen Server betreiben. Der neue Assistent fasst nunmehr alle Einstellungen zusammen und ist wesentlich verständlicher.

Zwar ist es wichtig, die Menge der Arbeit bei der Installation und Einrichtung einer hybriden Exchange-Umgebung zu betrachten. Noch wichtiger ist es allerdings, die Auswirkungen zu prüfen, vor allem weil die Verwaltung der gesamten Organisation Jahre in Anspruch nimmt und die Folgen der IT-Maßnahmen langfristiger Natur sind.

Microsoft ist es gelungen, den Einrichtungsprozess von Hybrid-Bereitstellungen zu straffen . Die Exchange-Verwaltungskonsole wird verwendet, um sowohl lokale Exchange Server als auch Office 365 zu verwalten.

Ein deutlicher Unterschied zur Vorgängerversionen ist, dass die On-Premise-Version der Konsole eine Hybrid-Registerkarte auf der linken unteren Seite bietet, während die Office-365-Version keine Möglichkeit zur Verfügung stellt, lokale Exchange-Versionen zu verwalten. Der Assistent ist in Exchange Server 2013 also leichter zu finden, als dies in Exchange Server 2010 der Fall war. Über die Hybrid-Registerkarte wird der Hybrid Configuration Wizard gestartet. Er lässt sich verwenden, um eine Hybrid-Exchange-Server-Bereitstellung zu konfigurieren. Außerdem stellt Microsoft eine aktualisierte Version des Exchange Deployment Assistant zur Verfügung. Mit diesem können Admins einfacher die Bereitstellungen planen.

Mit dem Exchange Deployment Assistant können Administratoren Hybridbereitstellungen besser planen.

In Exchange Server 2010 war der Assistent noch komplizierter und schwerer zu finden. Über die  Hybrid-Registerkarte in Exchange Server 2013 finden auch weniger geübte Administratoren schneller die Einstellungen.

Das Erstellen einer Hybridbereitstellung mit dem Hybrid Configuration Wizard in Exchange Server 2010 SP2 war ein erster Schritt bei der Lockerung des Konfigurationsprozesses. Allerdings gab es eine enorme Menge an Vorbereitungsarbeit, die vor der eigentlichen Einrichtung erledigt werden musste. Daran hat sich in Exchange Server 2013 nicht viel geändert: Zwar ist die Einrichtung in Exchange Server 2013 ein wenig einfacher geworden, aber dies reicht bei Weitem noch nicht aus. Und auch wenn es darum geht, die Verzeichnissynchronisierung einzurichten und die Active-Directory-Verbunddienste (ADFS) anzupassen, wenn Unternehmen auch noch andere Cloud-Dienste einsetzen, fallen Nacharbeiten an.

Artikel wurde zuletzt im April 2014 aktualisiert

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