Must-Haves für Mobile BI: Welche Prioritäten Anwender setzen

Mobile BI ist für Anwender, die jederzeit Zugriff auf ihre Geschäftszahlen benötigen, unverzichtbar und verbessert den operative Betrieb in der Firma.

Mobile Business Intelligence (BI) ist für Führungskräfte sowie Mitarbeiter im Außendienst und Vertrieb, die jederzeit...

Zugriff auf ihre Geschäftszahlen brauchen, unverzichtbar und verbessert die operative Effizienz im Unternehmen. Der BI-Anbieter arcplan hat seine Kunden befragt und Anforderungen aufgelistet, die Anwender von ihrer mobilen BI-Lösung erwarten.

Echter Nutzen

Während einige nur auf den ROI ihrer BI-Investitionen schauen, sorgen sich Anwender um den Alltagsnutzen von BI-Lösungen. Der Wert mobiler BI hängt für sie davon ab, welchen Überblick sie über geschäftskritische Informationen erhalten – unabhängig von Meetings, Reisezielen und Zeitzonen. Nutzer müssen via Smartphone oder Tablet-PC jederzeit über Informationen verfügen, die sie zur Entscheidungsfindung brauchen.

Echte Freiheit

BI bedeutet Freiheit – besonders Mobile BI eröffnet Nutzern die Möglichkeit, Berichte nach Bedarf abzurufen, ohne die Hilfe der IT in Anspruch nehmen zu müssen oder an ein Büro gebunden zu sein (Stichwort Self Service BI). Anwender mobiler BI-Apps – etwa Vertriebsmitarbeiter, Schichtleiter oder Filialleiter – verbringen meist wenig Zeit am Schreibtisch. Sie benötigen Daten, um jederzeit fundierte Entscheidungen treffen zu können. Dank mobiler BI werden Arbeitsabläufe reibungsloser gestaltet und Nutzer dauerhaft unabhängig.

Bring Your Own Device (BYOD)

Das Phänomen Bring You Own Device (BYOD) betrifft Anwender, die eigene Geräte am Arbeitsplatz nutzen und sich damit in das Firmennetzwerk einloggen. 

Sie nutzen persönliche Anwendungen und Geschäftsapplikationen auf ihren Geräten und benötigen keine separaten Geräte für Arbeit und private Zwecke. Viele Mobile BI-Konzepte erlauben BYOD, so dass Anwender beispielsweise Android-basierte Hardware nutzen können, obwohl ihr Unternehmen iPhones zur Verfügung stellt.

Damit das funktioniert, müssen Unternehmen mobile BI-Lösungen einsetzen, die auf Web-Apps basieren und Anwendungen bereitstellen, die auf den Browsern von Smartphones und Tablet-PCs gleichzeitig laufen und nicht für jedes Gerät neu entwickelt werden müssen. 

Führungskräfte, die iPad und iPhone nutzen, warten nicht bis für jedes Gerät eigene Anwendungen bereitstehen. Anwender wollen ihre Hardware nutzen und eine schnelle Implementierung auf den Geräten. Dafür spart das Unternehmen Ausgaben für Endgeräte und muss keine Standardisierung für bestimmte Geräte vornehmen.

Angepasstes Design

Nutzer erwarten, dass Informationen auf ihre Geräte zugeschnitten und nicht Teilansichten bestehender Anwendungen sind. Entwickler sollten bei der Implementierung von Applikationen immer ihr Augenmerk auf den mobilen Einsatz richten.

Mehr als eine Milliarde Nutzer weltweit machen mobiles Design zur Notwendigkeit. Dashboards etwa sollten so auf Bildschirmgrößen zugeschnitten sein, sodass sie in kleinere Segmente aufgeteilt werden können, die eine einfache, schnelle Nutzung ermöglichen. Einfache, intuitive Bedienbarkeit mittels Berührung ist ein Muss. Die Bedienung der Anwendung soll der gewohnten Gerätebedienung entsprechen.

Sicherheit

Sicherheitsbedenken tauchen im Zusammenhang mit Mobilgeräten immer auf. Nutzer wollen sicher sein, dass sie keine vertraulichen Daten preisgeben und stehen Sicherheitsrichtlinien der IT positiv gegenüber, da so Schäden minimiert werden. Anwender begrüßen es, wenn Inhalte aus der Ferne gelöscht oder Sicherheitsmaßnahmen ausgeführt werden können, wenn ihr Mobilgerät gestohlen wurde oder verloren gegangen ist.

Ständiger Informationszugriff ist ein Gewinn für BI-Anwender. Oberstes Ziel mobiler BI-Applikationen ist, den Anwenderanforderungen vollständig zu entsprechen, da andere Lösungen schnell an Relevanz verlieren. Obwohl Mobile BI ein relativ neues Werkzeug ist, wird es zweifelsohne bis 2015 die konventionelle BI hinter sich lassen – vorausgesetzt, dass die Anforderungen der Nutzer umgesetzt werden.

Über den Autor:
Achim Röhe ist VP Professional Services EMEA bei arcplan, einem führenden Anbieter von Business Intelligence, Dashboard-, Corporate Performance- und Planungslösungen für den mobilen und stationären Einsatz.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2014 aktualisiert

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