Vorsicht Kostenfalle: SAP-Apps können indirekte Kosten verursachen

SAP Mobile Apps können die Produktivität von Mitarbeiter steigern. Allerdings sollten Unternehmen vorher direkte und indirekte Kosten berücksichtigen.

Setzen Unternehmen Mobile Apps von SAP ein, stehen sie vor der Herausforderung, eine gute Balance zwischen der...

App-Bereitstellung und den verbundenen Kosten zu finden, die durch den Zugriff auf die SAP-Apps entstehen. Hier ein Beispiel: Seit SAP Gebühren für die indirekte Datennutzung auf Mobilgeräten erhebt, müssen Unternehmen prüfen, wo sie Kosten einsparen können, ohne die Produktivität der Mitarbeiter einzuschränken.

Hier einige Beispiel für direkte und indirekte Kosten, die Unternehmen bei der Verwendung von SAP-Apps berücksichtigen sollten:

Gerätekosten: Ein Unternehmen setzt in der Regel einen einheitlichen Satz von Mobilgeräten ein, um nicht nur sicherzustellen, dass es den maximalen Rabatt vom Hersteller oder Anbieter erhält, sondern auch um die Kosten zu deckeln, die durch den mobilen Zugriff auf die SAP-Systeme entstehen.

Softwareentwicklung: Selbst minimale Entwicklungen, die notwendig sind, um die Anwendungen mit den Geschäftsprozessen in Einklang zu bringen, verursachen Kosten. Aus diesem Grund sollten Sie zunächst prüfen, ob SAP Fiori Apps oder andere vorkonfigurierte Apps angemessene Lösungen für die Geschäftsanforderungen Ihres Unternehmens bereithalten, oder ob sie wirklich angepasst werden müssen beziehungsweise Kosten für eine Inhouse-App-Entwicklung nötig sind.

Systemintegration: Damit der mobile Zugriff auf SAP-Anwendungen gelingt, benötigen Sie Konnektoren für die eingesetzten Mobilgeräte, um die Apps mit dem Backend-SAP-ERP-System zu integrieren. Betrachten Sie daher genau die verbundenen Integrationskosten.

Testing: Neben möglichen Entwicklungskosten können auch Kosten für umfangreiche Performance-Tests entstehen, bevor die Mobile Apps bereitgestellt werden. Ähnlich wie bei der Systemintegration sollten Sie diese genau evaluieren.

Wartung: Auf dem Markt werden regelmäßig neue Versionen von Mobilgeräten und Apps veröffentlicht. Dabei müssen Unternehmen berücksichten, dass diese Updates auch einen Einfluss auf die SAP-Apps haben können. Sie müssen daher auch mögliche Kosten für die Wartung und Anpassung der entsprechenden Anwendungen bedenken.

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Artikel wurde zuletzt im November 2015 aktualisiert

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