Wie sich die AWS-Tag-Funktion für Audits einsetzen lässt

IT-Organisationen müssen permanent ihre Kosten für Cloud-Services überprüfen und abgleichen. AWS unterstützt sie hierbei mit der Tagging-Funktion.

Jedes Unternehmen muss prüfen, wie viel Geld es ausgibt und was eingesetzte Produkte und Services kosten. Doch das ist eine anhaltende Herausforderung in der Public Cloud. Es ist einfach einzusehen, welche Dienste ausgeführt werden und wie viel sie kosten. Aber es kann schwierig sein, verwendete Ressourcen mit den Daten einzelner Mitarbeiter, Projekte, Workloads und anderen geschäftsorientierten Prozessen abzugleichen.

AWS Cost Allocation Tags (Kostenzuordnungs-Tags) ermöglichen es Administratoren, die Ausgaben über einen Bericht zur Kostenverteilung anzeigen und einsehen zu können. Dieser kann eine wertvolle Quelle für die Verwaltung und Abrechnung von Kosten sein.

Entwickler verwenden relevante Tags für AWS-Ressourcen, wenn sie diese konfigurieren. Dies erlaubt es Managern, die Nutzung von Cloud-Ressourcen nach bestimmten Kriterien zu filtern, zum Beispiel Administrator, Workload, Kostenstelle, Abteilung oder Entwicklungsteam.

AWS erstellt einen Bericht über die Kostenzuordnung, der den Einsatz und die Kosten im Vergleich zu aktiven Tags aggregiert. Wenn IT-Teams die Ressourcen gleichmäßig und konsistent mit Tags versehen, hat ein Unternehmen nicht nur die Gesamtkosten jedes Services im Überblick, sondern es kann auch Servicekosten einzelner Tags berechnen.

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Das ermöglicht ein besseres Kosten-Management und eine Ressourcenoptimierung. AWS listet außerdem unmakierte Ressourcen auf, so dass Admins auch unkategorisierte Ressourcen einsehen und diese mit Tags kennzeichnen können.

AWS hat den Einsatz von Tags für den AWS Directory Service im Juli 2016 gestartet. AWS Tagging ist außerdem für Elastic Compute Cloud (EC2) Instances, Simple Storage Service (S3), Elastic Block Store und Glacier Storage Buckets verfügbar.

Die Unternehmens-IT kann Tags über den Tag Editor in der AWS Management Console einsetzen und verwalten. Es ist aber auch möglich, Tags programmatisch über API Requests zu verwenden. Die Tags lassen sich darüber hinaus über die Kostenansicht im Cost Explorer einsehen. Admins können diese allerdings nicht über die AWS Billing and Cost Management Console prüfen. Stattdessen muss man Berichte aus den S3 Instances abrufen, welche Rechnungsberichte abspeichern. Hierfür kann man S3-Tools wie die S3 API, die AWS Management Console for S3 oder die S3-Kommandozeilenschnittstelle nutzen.

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Artikel wurde zuletzt im September 2016 aktualisiert

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