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Apps modernisieren und in die Cloud migrieren: Herausforderungen und Trends

Die Wahl des Cloud-Anbieters sollten Unternehmen genau treffen, rät Analystin Margaret Goldberg. Sonst gibt es schnell Probleme bei den Anwendungen.

Welche Trends bei der Software-Modernisierung bewegen Unternehmen dazu, neue Service Provider auszuprobieren. Wie soll man Service Provider auswählen? Was sind besondere Herausforderungen bei der Cloud-Migration?

Früher wurde Anwendungen modernisiert, um Kosten von unflexiblen und sperrigen Programmen zu reduzieren. Mittlerweile existieren weitere Gründe. Die Kosten sind zwar immer noch ein Antriebsfaktor. Doch daneben ist die veränderte Rolle der CIOs und von IT insgesamt ein Motiv. Heute müssen Geschäftsanforderungen bedient werden, indem man verschiedene Technologien verwendet.

Muss zum Beispiel eine Firma im Gesundheitswesen oder ein Finanzdienstleister Richtlinien und Regulierungen einhalten, verwendet er viel Zeit darauf, die Anwendungslandschaft anzupassen. Gleichzeitig versuchen viele Unternehmen neue Techniken (etwa Social Media, Cloud, Mobile) als Wettbewerbsvorteil zu nutzen. Dabei greifen sie auf agile Technologien und Plattformen zurück.

Ein Produkt auswählen

Ein Unternehmer sollte sein Geschäft kennen, um zu verstehen, an welche Anforderungen, Marktereignisse und Veränderungen er sich anpassen muss. Gleichzeitig muss ein Unternehmer wissen, was am Markt passiert, welche Kriterien ein Service Provider für ihn erfüllen muss und was bei seinen Kunden gerade passiert. Er muss einen Provider finden, der seine Bedürfnisse befriedigt.

Was dabei zu beobachten ist: Die Modernisierung der Anwendungen ist meist Teil einer unternehmensweiten Transformation. Wenn sich ein Unternehmen an verändernde Rahmenbedingungen anpasst oder neue Richtlinie übernehmen muss, ist es entscheidend, dass man sich einen Service Provider sucht, der genug Erfahrung in der Branche hat und den Wirtschaftszweig kennt.

Herausforderungen bei der Cloud-Migration

Bei der Migration in die Cloud beobachten wir, dass Unternehmen ihre Anwendungen modernisieren, um die Cloud-Services als eigenständige Plattform zu verwenden und dabei Kostenvorteile genießen zu können. Eines der größten Probleme ist, dass Firmen regelmäßig behaupten, dass sie in die Cloud gehen müssen, ohne zu wissen, warum eigentlich oder ohne zu realisieren, wie schwierig dies ist.

Nicht jede bisher verwendete Software ist zum Beispiel für die Verwendung in der Cloud geeignet. Viele Unternehmen bekommen Probleme, wenn die versuchen, bestehende Anwendungen für die Cloud zu nutzen. Es braucht Zeit, um zu verstehen, was sich in der Cloud verwenden lässt und wie die Vernetzung zwischen den Programmen funktioniert. Schließlich können Probleme entstehen, wenn geschäftskritische Cloud- und Desktop-Anwendungen zusammenarbeiten müssen, dies aber nicht können.

Über den Autor: Margaret Goldberg ist Associate Analyst bei Ovum IT. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen Software as a Service (SaaS) und CRM Outsourcing.

Artikel wurde zuletzt im Dezember 2013 aktualisiert

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