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Was sind die Microsoft IRM-Anforderungen für Exchange 2016?

Bevor man die IRM-Funktion in Exchange 2016 nutzen kann, müssen Admins sicherstellen, dass die Serverkonfiguration den technischen Anforderungen entspricht.

Obwohl das Information Rights Management (IRM) in Exchange Server 2016 standardmäßig aktiviert ist, muss die Plattform mehrere Voraussetzungen erfüllen, bevor sich die Funktion implementieren lässt.

Die IRM-Funktionalität in Exchange 2016 bietet Benutzern die Möglichkeit, Aktionen einzuschränken, die ein Empfänger mit sensiblen E-Mails und Dokumenten durchführen kann. Microsoft IRM bietet eine Möglichkeit, den Missbrauch von vertraulichem Material zu begrenzen.

Microsoft IRM-Anforderungen für Exchange 2016

Microsoft IRM erfordert einen Active Directory Rights Management Services (AD RMS) Cluster. Der Cluster kann aus einem einzigen AD-RMS-Server bestehen, es sei denn, das Unternehmen benötigt mehrere Cluster für Hochverfügbarkeit und Lastenausgleich.

Exchange stützt sich auf den im Active Directory registrierten Service Connection Point, um den Cluster zu erkennen und mit ihm zu interagieren. Der AD-RMS-Cluster benötigt Lese- und Ausführungsrechte, die den Exchange-Servern zugewiesen sind.

Schließlich muss der Administrator eine Federation Mailbox der Gruppe Super Users auf dem AD-RMS-Server hinzufügen, um Funktionen wie Transportentschlüsselung, Journalberichtentschlüsselung, IRM in Outlook on the Web und IRM-Entschlüsselung für die Exchange-Suche bereitzustellen.

Als nächstes erfordert ein Microsoft IRM-System eine Exchange-2016-Bereitstellung, obwohl auch ältere Versionen, zum Beispiel Exchange 2010 und 2013, funktionieren können. Exchange und AD RMS setzen separate Server voraus.

Schließlich benötigt der IRM-Einsatz einen E-Mail-Client. Outlook ist dabei die häufigste Wahl. Outlook-Versionen ab 2007 unterstützen AD-RMS-Vorlagen, die sich einsetzen lassen, um IRM-Berechtigungen für Nachrichten und Anhänge anzuwenden. Benutzer mit Mobilgeräten mit ActiveSync Version 14.1 oder neuer können E-Mails mit Microsoft IRM-Schutz anzeigen, beantworten, weiterleiten und erstellen.

Erweiterung von IRM zum Schutz seltenerer Formate

Microsoft IRM unterstützt typische E-Mail- und Microsoft-Office-Dateiformate wie Word und Excel, kann aber durch benutzerdefinierte Protector-Einstellungen, die andere Dateitypen in IRM-Formate konvertieren, auf andere Dateiformate erweitert werden. Administratoren müssen jeden neuen Microsoft IRM Protector registrieren. Administratoren können festlegen, welche Dateitypen der Protector konvertieren darf.

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Artikel wurde zuletzt im Oktober 2018 aktualisiert

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