Definition

Dark Data

Mitarbeiter: Jack Vaughan

Dark Data sind betriebliche Daten, die allerdings ungenutzt sind. Die Consulting- und Marktforschungs-Firma Gartner beschreibt Dark Data so: „Informations-Betriebsmittel, die Firmen bei Ausführung des Tagesgeschäfts sammeln, verarbeiten und speichern, aber nicht wirklich für andere Zwecke benutzen.“

Mit der durch die Adaption von Big-Data-Anwendungen verursachten wachsenden Anhäufung von strukturierten, unstrukturierten und semi-strukturierten Daten, bezeichnet man mit Dark Data nun in der Regel nicht analysierte Informationen. Solche Daten werden auch als wirtschaftliche Chance für Firmen gesehen. Voraussetzung ist aber, dass Unternehmen diese Daten für die Generierung von mehr Umsatz oder für interne Einsparungen nutzen können.

Einige Beispiele von Dark Data: das beinhaltet etwa Server-Log-Dateien, die einen Hinweis auf das Verhalten der Website-Besucher geben könnten. Ebenso gilt das für detaillierte Anrufer-Aufzeichnungen, mit denen sich die Konsumstimmung widerspiegeln lässt. Auch mobile Geolokations-Daten und das daraus resultierende Nutzungsmuster könnten bei der Geschäftsplanung helfen.

Dark Data kann man aber auch solche Daten nennen, auf die man nicht länger Zugriff hat. Grund hierfür ist oft eine Lagerung auf obsolet gewordenen Massenspeichern.

Diese Definition wurde zuletzt im Januar 2014 aktualisiert

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