SAP Afaria und Samsung Knox: Sichere Android-Umgebung für mobile Betriebsabläufe

ByoD gefährdet die mobile Sicherheit in Unternehmen. Zum Schutz von Apps und Daten auf Android-Geräten unterstützt SAP Afaria jetzt auch Samsung Knox.

Der Softwarehersteller SAP und der koreanische Smartphone- und Tablet-PC-Hersteller Samsung weiten ihre Zusammenarbeit im Bereich Mobile Security für Android aus. Laut einer SAP-Mitteilung wird die Mobile-Device-Management-(MDM)-Lösung SAP Afaria künftig die Knox-Container-Funktion von Samsung unterstützen. Knox ermöglicht innerhalb des Android-Betriebssystems den Aufbau einer zweiten, sehr sicheren Arbeitsumgebung. Dadurch sollen Unternehmen, die Android-basierte Mobilgeräte von Samsung einsetzen und für geschäftskritische Prozesse nutzen, diese noch besser sowie im Einklang mit den internen IT-Sicherheitsrichtlinien absichern können.

Insbesondere bei privaten Mobilgeräten, die Mitarbeiter nach der Devise „Bring Your Own Device“ (BYOD) auch für geschäftliche Zwecke nutzen, bringe die von der MDM-Plattform unterstützte Knox-Technologie Vorteile. Da Apps und Prozesse, die in der Container-Umgebung gespeichert werden, vom Rest des mobilen Betriebssystems getrennt sind, können sie nicht mit Anwendungen und Prozessen außerhalb dieser Umgebung interagieren oder kommunizieren. Umgekehrt lässt sich von außen nicht auf die Daten im Container zugreifen. Unternehmen, die Knox-basierte mobile Geräte in SAP Afaria verwalten, könnten die mobile Sicherheit für eine große Zahl mobiler Anwender gewährleisten, die private mobile Geräte, Apps oder Inhalte am Arbeitsplatz nutzen.

Artikel wurde zuletzt im Oktober 2013 aktualisiert

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