Metadaten in Oracle Hyperion Financial Management (HFM) kontrollieren

Beim Redesign von Oracle Hyperion Financial Management sollten Admins die Metadaten in eine Excel-Tabelle extrahieren, um Änderungen nachzuvollziehen.

Erstellt man während eines Redesigns Metadaten in Oracle Hyperion Financial Management (HFM), muss man mit erheblichen Änderungen rechnen. Es ist daher hilfreich, alle Änderungen in einer Excel-Tabelle zu speichern, bevor sie in die HFM-Anwendung kopiert werden. 

Das lässt sich etwa über die EPMA Dimension Library oder die klassische HFM Metadaten-Datei (.app) vornehmen. Bestehende HFM-Metadaten sind ein großer Vorteil. Vorhandene HFM-Metadaten sollten als Ausgangspunkt dienen, auch wenn zu erwarten ist, dass sich kumulative Änderungen drastisch auf die Metadaten auswirken. Die HFM Application Toolbox hilft bei der Übernahme der Daten in eine Excel-Tabelle (siehe Abbildung 1).

Abbildung 1: Die HFM Application Toolbox

Die HFM Application Toolbox verbindet sich mit den bereits bestehenden HFM-Applikationen. Damit lassen sich alle Dimensionen in eine Tabelle in einer hierarchischen Ansicht oder Baumansicht extrahieren (siehe Abbildung 2).

Abbildung 2: Eine extrahierte Dimension in einer Tabelle

In Abbildung 1 sieht man, dass die Kontodimension auf der obersten Ebene in Spalte A beginnt und jede Ebene nach rechts, um eine Spalte in der Tabelle verschoben wird. 

Das hilft dabei, zu visualisieren, wie die Metadaten aussehen, wenn sie in HFM übertragen wurden. Metadateneigenschaften, wie zum Beispiel IsICP- und benutzerdefinierte Namensfelder, müssen identifiziert werden, um die Metadaten zu validieren. 

Der HFM Application Toolbox-Export sollten die wichtigsten Eigenschaft beinhalten, die man zur Wartung benötigt. Die Arbeit in Excel ermöglicht Massenänderungen über die Suche & Ersetzen-Funktion sowie die Ansicht der Metadaten in verschiedenen Konfigurationen über die Sortieren & Filter-Funktion.

Schließlich sollte man einen Tracking-Prozess in die Tabelle integrieren, um die alten Metadaten den neuen Metadaten zuordnen zu können. Das ist extrem nützlich, wenn man historische Daten konvertiert und Änderungen in bestehenden Berichte abbildet.

Abbildung 3: Die Tabelle aus Abbildung 2 während des Metadaten-Redesigns

Wie in Abbildung 3 zu sehen, wurden hier zwei neue Spalten (gelb markiert) für die Überprüfung von Änderungen in die Tabelle eingefügt. Die erste neue Spalte zeigt die alten Metadaten. Die zweite neue Spalte speichert Informationen über die identifizierte Änderungen an den Metadaten. Diese Spalte lässt sich sortieren und filtern, um Modifikationen zu isolieren oder um einen bestimmten Satz von ähnlichen Änderungen zu zeigen.

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Artikel wurde zuletzt im Oktober 2014 aktualisiert

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