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Welche SAP HANA Cloud-Migrationsstrategien erfolgversprechend ist

Die Migration in die SAP HANA Cloud erfordert eine gut definierte Roadmap. Für eine erfolgreiche HANA Cloud-Migration sind vier Schritte erforderlich.

CIOs stehen unter enormen Druck, die Gesamtbetriebskosten für Business-Anwendungen wie SAP Enterprise Central Component (ECC) zu senken und gleichzeitig ansprechende Applikationen auszuliefern. Ein Ergebnis dieser Entwicklung ist, dass viele CIOs einen Teil oder alle Business-Anwendungen auf eine der SAP HANA Cloud-Plattformen migrieren, sei es auf die HANA Cloud Platform, dem Public-Cloud-Angebot von SAP, oder auf die HANA Enterprise Cloud, der Private-Cloud-Lösung des Softwareanbieters. Egal für welchen Ansatz man sich entscheidet, jede Migration erfordert eine durchdachte Planung und einen einwandfreien Ablauf.

Obwohl HANA noch relativ neu ist und Implementierungsbeispiele rar sind, kann man von Unternehmen lernen, die bereits die Migrationsreise unternommen haben. Bei diesen kristallisieren sich vier Schritte heraus, die für eine erfolgreiche Migration adressiert werden müssen:

Roadmap: Die Cloud-Migrationsstrategie sollte eine Roadmap beinhalten, welche die aktuelle SAP-Systemlandschaft berücksichtigt. Die direkte Migration in die HANA Cloud setzt voraus, dass ein Unternehmen mindestens Version 6.06 von ECC einsetzt. Verwendet die Organisation eine On-Premise-Version von SAP ECC mit einem Enhancement Package, das älter als Version 6 ist, muss sie als erstes das System mindestens auf Version 6 aktualisieren, bevor das Unternehmen in die HANA Cloud migrieren kann.

Aufbau: Nachdem der erste Schritt vollzogen und alle Kosten, Zeitplan und Ressourcen für das Migrationsprojekt festgelegt wurden, müssen CIOs entscheiden, welche aktuell verwendeten SAP-Anwendungen in die HANA Cloud migriert und welche weiterhin On-Premise genutzt werden sollen. Wenn eine oder mehrere SAP- oder Nicht-SAP-Anwendungen miteinander interagieren, was normalerweise der Fall ist, macht es Sinn, zu evaluieren, wann und wie oft sie miteinander interagieren. Werden zum Beispiel Anwensenheitsdaten von Mitarbeitern von einem lokalen Aufzeichnungssystem zu ECC in der HANA Cloud für die Abrechnungsverarbeitung gesendet, muss das Unternehmen verschiedene Anwendungen integrieren und die Häufigkeit des Datentransfers festlegen.

Bereitstellung: Ist die Planung abgeschlossen und sind alle Grundlage für eine Cloud-Migrationsstrategie geschaffen, ist es an der Zeit, mit der Implementierung und Ausführung zu beginnen. In dieser Phase wird eine effektive Change-Management-Initiative benötigt. Eine Change-Management-Strategie sollte zum Beispiel beinhalten, dass die beteiligten Akteure über alle Aktivitäten, ihre Rollen und die von ihnen benötigte Unterstützung informiert sind. Auf diese Weise erreicht man einen glatteren HANA-Migrationsprozess. Darüber hinaus sollte man eine gründliche Prüfung der migrierten SAP- und Nicht-SAP-Anwendungen sowie Schulungen nicht übersehen.

Vorsorge: Wie bei jedem ERP-Projekt, investieren Unternehmen viel Aufwand und Geld in die Sicherstellung, dass alles auf dem richtigen Weg ist. Leider können ERP-Systemfehler, wie zum Beispiel Berechtigungsfehler oder fehlende Stammdaten, das Go-Live der Anwendungen behindern. Aus diesen Gründen ist es wichtig sicherzustellen, dass genügend rasche Lösungen für potenzielle Go-Live-Probleme vorhanden sind, um Betriebsstörungen zu verhindern.

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Artikel wurde zuletzt im Juli 2016 aktualisiert

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